Traurige Zustände im Flüchtlingslager: Plattform ruft neuerlich zur Lichterkette auf
FREISTADT. Mit einer Lichterkette setzt die unabhängige Plattform für Kultur und Menschlichkeit am Mittwoch, 23. Dezember, ab 17.45 Uhr ein neuerliches Zeichen für die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus den Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos.

Das abgebrannte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gilt weiter als Synonym für die menschenunwürdigen Zustände auch in den neuen Lagern auf den Inseln der Region. „Tausende Kinder leben im Schlamm und frieren. Überall steht das Wasser. Nasse Kleidung, kaum sanitäre Einrichtungen, Krankheiten, Ratten, die Kinder im Schlaf anknabbern. Und keine Aussicht auf eine hoffnungsvolle Zukunft“, beschreiben die Organisatoren der Lichterkette die Zustände im neuen Lager Kara Tepe auf Lesbos.
Zahlreiche Befürworter
Obwohl Sozialdemokraten, die meisten Grünen, die NEOS, viele christlich-soziale ÖVP-Sympathisanten, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, fast alle NGOs sowie Vertreter der Kirchen bis zu Kardinal Schönborn für die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen eintreten, ist diese für Bundesregierung bisher keine Option.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden