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Traurige Zustände im Flüchtlingslager: Plattform ruft neuerlich zur Lichterkette auf

Mag. Claudia Greindl, 23.12.2020 13:30

FREISTADT. Mit einer Lichterkette setzt die unabhängige Plattform für Kultur und Menschlichkeit am Mittwoch, 23. Dezember, ab 17.45 Uhr ein neuerliches Zeichen für die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus den Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos.

In Freistadt leuchtet heute am frühen Abend wieder eine Lichterkette. Foto: papai/Shutterstock.com
In Freistadt leuchtet heute am frühen Abend wieder eine Lichterkette. Foto: papai/Shutterstock.com

Das abgebrannte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gilt weiter als Synonym für die menschenunwürdigen Zustände auch in den neuen Lagern auf den Inseln der Region. „Tausende Kinder leben im Schlamm und  frieren. Überall steht das Wasser. Nasse Kleidung, kaum sanitäre Einrichtungen, Krankheiten, Ratten, die Kinder im Schlaf anknabbern. Und keine Aussicht auf eine hoffnungsvolle Zukunft“, beschreiben die Organisatoren der Lichterkette die Zustände im neuen Lager Kara Tepe auf Lesbos.

Zahlreiche Befürworter  

Obwohl Sozialdemokraten, die meisten Grünen, die NEOS, viele christlich-soziale ÖVP-Sympathisanten, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, fast alle NGOs sowie Vertreter der Kirchen bis zu Kardinal Schönborn für die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen eintreten, ist diese für Bundesregierung bisher keine Option.

Um ein neuerliches Zeichen zu setzen, veranstaltet die unabhängige „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“ am Mittwoch, 23. Dezember, ab 17.45 Uhr am Hauptplatz in Freistadt eine Lichterkette.


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