Blackout: Freistadt rüstet sich für den Notfall
FREISTADT. Freistadt rüstet sich für den Notfall und macht die kritische Infrastruktur Schritt für Schritt krisensicher. „Wir bereiten uns seit einiger Zeit intensiv auf Katastrophenfälle vor. Wir erstellen Notfallpläne, schulen die Mitglieder im Krisenstab und führen Übungen durch“, berichtet Freistadt Bürgermeisterin Elisabeth Teufer.

Vergangenes Jahr kaufte die Gemeinde ein mobiles Notstromaggregat an. Im Falle eines Blackouts können wichtige öffentliche Einrichtungen damit stromversorgt werden.
Energieautarke Gebäude
Aktuell lässt die Gemeinde den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden prüfen. „Damit wollen wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und investieren in die Sicherheit unserer Wasserversorgung“, sagt die Bürgermeisterin.
Fünfter Sirenenstandort in Freistadt
Noch heuer wird der Ortsteil Trölsberg mit einer eigenen Sirenenanlage für den Zivil- und Katastrophenalarm ausgestattet. In letzter Zeit sind vermehrt Rückmeldungen eingegangen, dass der Sirenenalarm in diesem Gebiet nicht gut hörbar ist.
„Damit unsere Fahrzeuge einsatzfähig bleiben, halten wir genügend Treibstoff in Kanistern vorrätig. Bei einem Stromausfall funktionieren auch die Pumpanlagen in Tankstellen nicht“, ergänzt Stadtamtsleiter Florian Riegler weitere Vorkehrungen für ein Blackout seitens der Gemeinde.
Selbstschutz ist der beste Schutz
„Es ist wichtig, dass sich die Bürger auch selbst gut auf den Ernstfall vorbereiten. Jeder sollte einen Lebensmittelvorrat, der zumindest für eine Woche hält, zuhause haben“, empfiehlt Ewald Niederberger, Zivilschutzbeauftragter der Stadtgemeinde. „In einen krisenfesten Haushalt gehören auch alternative Licht- und Heizmöglichkeiten, Ersatzkochgelegenheiten sowie ein Notfallradio.“
FPÖ fordert eigene Arbeitsgruppe
„Zur Blackout-Vorsorge haben wir bei der kommenden Gemeinderatssitzung einige Fragen an die Bürgermeisterin. Bei der Sicherheit gibt es für die FPÖ keine Kompromisse. Wir wollen eine Arbeitsgruppe unter Einbindung aller Einsatzorganisationen“, fordert FPÖ-Stadtrat Harald Schuh.


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