„Grace“ spürt mit ihrer Supernase Wildtiere auf

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Heidi Kurz und ihre Spürhündin sind für den Natur- und Artenschutz unterwegs. Foto: Gabriele Sauseng
Heidi Kurz und ihre Spürhündin sind für den Natur- und Artenschutz unterwegs. Foto: Gabriele Sauseng
Mag. Susanne  Überegger Mag. Susanne Überegger, Tips Redaktion, 25.09.2021 11:47 Uhr

KEFERMARKT. Mit Australian Shepherd „Grace“ von Heidi Kurz aus Kefermarkt hat Oberösterreich seit Kurzem den ersten ausgebildeten und geprüften Kadaver-Spürhund, der auch auf Losungen von seltenen Wildtieren zertifiziert ist.

Die Naturschutzbund Oberösterreich Mitarbeiterin Heidi Kurz aus Kefermarkt und ihre vierjährige Hündin „Grace“ und dürfen nun auch im Einsatz zum Nachweis von Großbeutegreifern das Gütesiegel des Vereins „Naturschutzhunde“ tragen. Grace kann mit Hilfe ihrer Supernase Kadaver aller Art und die Hinterlassenschaften von Luchs, Wildkatze, Wolf, Goldschakal und Fischotter finden sowie anzeigen.

Seit dem ersten Lebensjahr wird die kluge Hündin mit ihrer Führerin im Verein Naturschutzhunde unter dem Trainerduo Leopold Slotta-Bachmayr und Gabriele Sauseng ausgebildet und geprüft.

Feine Hundenase sticht Technik aus

aus Ausgebildete Spürhundeteams sind in der Lage, Wildtiere allein anhand von Geruchsspuren nachzuweisen. So können beispielweise Kadaver von Vögeln und Fledermäusen sowie Kot von Wildtieren ausfindig gemacht werden, die mit bloßem Auge oder durch technische Hilfsmittel kaum noch auffindbar wären.

Arbeit macht dem Duo Spaß

„Es ist eine sinnvolle Beschäftigung, macht meiner Hündin sehr viel Freude und wir können mit unserem Tun gleichzeitig zum Natur- und Artenschutz beitragen“, so die Biologin des Naturschutzbundes Oberösterreich, welcher Kooperationspartner des 2019 gegründeten und bereits international anerkannten Vereins ist, der Hundeführer und ihre Spürhunde für den Natur- und Artenschutz trainiert und zertifiziert.<

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