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FREISTADT. Mehr als 22.000 Menschen finden in ihrem freiwilligen Engagement für das OÖ. Rote Kreuz Freude, Sinn und Gemeinschaft. Manche von ihnen finden noch mehr – mit etwas Glück die große Liebe und eine Partnerschaft für die gemeinsame Zukunft. Ein Beispiel dafür sind - rechtzeitig zum Valentintstag am 14. Februar - Adinda Fried und Markus Pömer aus Freistadt.

Menschlichkeit verbindet: Adinda und Markus, seit 2014 ein Paar. (Foto: Fried)
Menschlichkeit verbindet: Adinda und Markus, seit 2014 ein Paar. (Foto: Fried)

„Liebe auf den ersten Blick war es nicht, aber dafür eine umso schönere danach“, erzählt Adinda lachend. Die Rettungssanitäterin aus Freistadt hat 2013 als Berufsfindungspraktikantin beim Roten Kreuz Freistadt angefangen. Es war ihr ein Anliegen, sich nach der Matura sozial zu engagieren. Markus kam im Frühjahr 2014 als Zivildiener nach Freistadt: „Ich wollte etwas zurückgeben, da ich nach einem schweren Verkehrsunfall selbst schon die Bedeutung des Rettungssystems miterlebt habe.“ Bei den gemeinsamen Diensten haben sich die beiden besser kennen und lieben gelernt.

In der Rettungsgarage verliebt

„Manche munkeln, dass der magische Moment ganz unspektakulär in der Rettungsgarage stattfand, als Markus den Boden kehrte und es mir wie Schuppen von den Augen fiel, dass der moderne Mann und Sanitäter sich nicht nur durch perfekte Sanitätskenntnisse auszeichnet“, berichtet die Pädagogin schmunzelnd. „Im Einsatzfall und im Dienst kann man keine zu große oder zu kleine Jacke tragen – man ist so wie man ist und kann sich nicht verstellen.“ Genau diese Authentizität hat ihnen gezeigt, wie wertvoll der jeweils andere ist. Inzwischen sind sie seit mehr als sieben Jahren ein Paar und planen derzeit ihre Hochzeit.

Gemeinsamer Dienst

In regelmäßigen Abständen machen die beiden gemeinsam und auch mit anderen Kollegen Dienst an der Ortsstelle Freistadt. Adinda und Markus sind ein richtig eingespieltes Team, das nichts so schnell aus der Ruhe bringt. „Besonders in Erinnerung ist uns ein Einsatz mit einem schwerverletzten Motorradfahrer geblieben“, erzählen die beiden, die selbst leidenschaftliche Motorradfahrer sind.

Ort des Zusammenhalts

Auch wenn sie berufsbedingt nicht mehr so viel Zeit an der Dienststelle verbringen können, bleibt sie ein Ort der Gemeinschaft und des Zusammenhalts. „Beim RK findet man nicht nur die passende Jacke oder den passenden Partner, sondern vor allem eines: eine passende Familie und Gemeinschaft, von der wir noch lange ein Teil sein wollen“, sind Adinda und Markus überzeugt. Wer sich freiwillig engagiert, erlebt Gemeinschaft und ist insgesamt glücklicher. 1.150 Freiwillige im Bezirk Adinda und Markus sind eines von vielen „Rotkreuz-Pärchen“, und ein Beispiel dafür, dass freiwilliges Engagement aus Liebe zum Menschen verbindet und die Gesellschaft auf allen Ebenen bereichert. Alleine in Oberösterreich engagieren sich mehr als 22.000 Menschen freiwillig im Roten Kreuz, über 1.150 sind es im Bezirk Freistadt.

Ob im Rettungsdienst, im Besuchsdienst, bei Essen auf Rädern, in einem Rotkreuz-Markt, in der Arbeit mit Jugendlichen oder in anderen Bereichen: Das OÖ. Rote Kreuz hat die passende Jacke für jeden. Mehr: www.passende-jacke.at oder 0732/7644-157

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