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FREISTADT. Traurige Nachrichten gibt es von den Störchen, die drei Jungstörche in ihrem Nest am 30 Meter hohen Schlot der Brauerei Freistadt großziehen. Ein Elternstorch wurde leider tot aufgefunden.

Vermutlich eine Sturmböe hat einen der beiden Elternstörche vom Brauerei-Schlot gefegt. (Symbolfoto) (Foto: Weihbold)

„Leider mussten wir am Dienstag einen Elternstorch tot aus einem Garten bergen. Er ist wahrscheinlich in der Nacht vom Sturm abgehoben worden und ist im Finstern gegen den nebenbei stehenden Sendemasten geprallt. Das hat er leider nicht überlebt“, heißt es von der Tierschutzstelle Tierheim Freistadt.

Jungstorch musste abermals gerettet werden

Auch eines der Jungtiere - bereits als Unglückspilot bekannt, weil es bei seinen ersten Flugversuchen kürzlich im Brauhaus-Gastgarten vor den Augen der erstaunten Gäste eine Bruchhandlung hingelegt hatte und daraufhin tierärztlich versorgt werden musste - muss abermals in der Tierschutzstelle Freistadt betreut werden. „Der Jungstorch ist dieses Mal zwar ohne Verletzungen vom Schlot runter gekommen, aber er kann vom Boden aus nicht mehr abheben. So lief er auf der Straße zwischen den Autos umher und in seiner Panik stürzte er zwischen den parkenden Autos in eine Hecke, wo er erschöpft hängen blieb“, schildert Familie Binder von der Tierschutzstelle Freistadt. „Eine Dame, die mit ihren aufmerksamen Enkelkindern alles beobachtet hatte, benachrichtigte uns und wir rückten wieder einmal aus, um dem Jungstorch zu helfen. Der kleine Pechvogel kann trotz seiner Bemühungen leider nicht mit seiner Familie mithalten - die anderen Störche staksten in weiter Entfernung auf der Wiese und suchten Futter.“


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