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FREISTADt. Auf großes Interesse stieß die Exkursion in den Wald der Zukunft in der Zelletau. Mehr als 70 Waldbesitzer und -liebhaber nahmen an der Veranstaltung, die vom Energiebezirk Freistadt im Rahmen des KLAR!-Programmes organisiert wurde, teil.

Bezirksförster Martin Speta führte durch den Wald der Zukunft. (Foto: EBF)
  1 / 2   Bezirksförster Martin Speta führte durch den Wald der Zukunft. (Foto: EBF)

Bezirksförster Martin Speta führte durch verschiedene Stationen und informierte über Baumartenwahl, Bewirtschaftungsmöglichkeiten und über die Aussichten für den Wald der Zukunft anhand praktischer Beispiele. Das Resümee: Anstatt den Fokus auf eine einzige Zukunftsbaumart zu legen, soll ein Mix aus verschiedenen Baumarten angestrebt werden. Ein Mischwald trägt entscheidend zur Risikominimierung im Klimawandel bei, da er Störungen leichter ausgleichen kann.

 Klimaresistente Bäume

Die Stadtgemeinde Freistadt setzt dies im gemeindeeigenen Wald der Zukunft mit einheimischen alternativen Baumarten wie Lärche, Tanne, Buche, Stieleiche und Traubeneiche um. Für eine größere Risikostreuung werden aber auch ausländische Baumarten wie Roteiche und Douglasie gepflanzt. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr ein neuer Versuch mit klimaresistenten Nadelholzarten wie Libanonzeder, Atlaszeder, Gelbkiefer, Türkischer Tanne, Korsische Schwarzkiefer und mit den klimaresistenten Laubhölzern Baumhasel, Gleditschie, einheimische Kastanie und Weißerle angelegt.

 


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