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HAGENBERG. Ob Demenz diagnostiziert ist oder nicht: Das Zusammenleben und die Kommunikation gestalten sich im Alter zunehmend schwieriger. Ein zweiteiliger Kurs der Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige erklärt Hintergründe und gibt Anregungen für konkrete Situationen.

Schwindende kognitive Fähigkeiten sind auch für die Angehörigen ein Problem. (Foto: Osterland/Adobe Stock)

Man bemerkt an einem Familienmitglied, dass es im Alltag nicht mehr zurechtkommt. Die Person vergisst Namen, Vereinbarungen oder alltägliche Dinge. Vielleicht gibt es zudem unbegründete Schuldzuweisungen. Was tun, wenn das Verhalten der Person nicht mehr nachvollziehbar ist? Beim zweiteiligen P.A.U.L.A. Kurs (Pflegende Angehörige: Unterstützen – Lernen – Austauschen) vermittelt die zertifizierte Demenzexpertin Petra Pömer die Hintergründe zur Erkrankung, zeigt Kommunikationsmöglichkeiten auf und gibt Anregungen für die jeweilige konkrete Situation.

„Im Umgang mit Menschen mit Demenz geraten Betreuende immer wieder an ihre persönlichen Belastungsgrenzen. Ziel ist, dass durch das vermittelte Wissen bei Betroffenen als auch bei Pflegenden der Stress reduziert wird“, erklärt Caritas-Mitarbeiterin Désirée Safnauer von der Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige in Hagenberg.

Durch den Zeitabstand zwischen den einzelnen Treffen kann Gelerntes und Erfahrenes in der Praxis erprobt werden.

Die Kurse finden an zwei Samstagen am 15. März und am 5. April von 9 bis 13 Uhr in der Pfarre Hagenberg, Besprechungsraum OG, Kirchenplatz 3, 4232 Hagenberg ein. Anmeldung unter 0676 / 87 76 24 38 oder desiree.safnauer@caritas-ooe.at bis 4. März.statt.
Nähere Infos auf : www.caritas-ooe.at/pang bzw. www.pflegeinfo-ooe.at oder bei der telefonischen Erstberatung für pflegende Angehörige: 0676 87768791.

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