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FREISTADT. Beim IFA-Pokal (Europa League) in Wigoltingen in der Schweiz waren drei Österreichische Teams im Einsatz. Union Compact Freistadt konnte sich in einem packenden Finale gegen TuS Raiffeisen Kremsmünster mit 3:2 durchsetzen. Somit holen die Mühlviertler innerhalb von acht Tagen die nächste Goldmedaille.
 

Foto: Michael Ahrens
Foto: Michael Ahrens

Als Vizestaatsmeister des Vorjahres reiste die Union Compact Freistadt in die Schweiz, um in Weinfelden um den Titel des IFA-Cups (Europa-League) zu kämpfen. Die Mühlviertler traten am ersten Spieltag in der Gruppenphase den Mannschaften von Schweinfurt/Oberndorf (Bronzemedaillengewinner Deutschland), SSV Bozen (ITA), TV Jona  und Oberentfelden  entgegen. Es wurden alle Spiele mit einer sehr starken mannschaftlichen Leistung nach Hause gespielt. Am zweiten Spieltag trafen Kapitän Jean Andiroli und sein Team auf den Gastgeber und Schweizer Bronzemedaillengewinner STV Wigoltingen. Wigoltingen, überhaupt das erste Mal in einem europäischen Bewerb vertreten, lieferte am Spielfeld eine sehr starke Leistung ab und brachte die Österreicher immer wieder in Bedrängnis. Obwohl Freistadt vorlegte und viel Druck erzeugte, gelang den Schweizern immer wieder der Satzausgleich. Gepuscht von den Zuschauern zwang der aktuelle Schweizer Tabellenführer den Österreichischen Meister in den fünften Entscheidungssatz. Aber Freistadt legte abermals nach und zwang den gegnerischen Angreifer zu Fehlern. Nach eineinhalb Stunden Spielzeit um die Mittagszeit lösten die Freistädter das Finalticket. Im Finale wartete bei Temperaturen von 37°C kein geringerer als der TUS Kremsmünster, welchen man neun Tage zuvor in einem nervenzerreißenden Halbfinale um die Titelträume brachte. Kremsmünster bewältigte das Halbfinale mit einem klaren 3:0 und musste somit zwei Sätze weniger in der brühenden Hitze spielen. Die Kremstaler fanden um eine Spur besser ins Spiel und holten den ersten Satz. Doch Freistadt reagierte und passte sein Stellungsspiel den Serviceschlägen von Teamangreifer Klemens Kronsteiner an. Der Meister kam immer besser ins Spiel und holte den Satzausgleich. Kremsmünster legte nochmals nach und holte knapp den dritten Satz, ehe die Mühlviertler ab den vierten Satz immer mehr die Oberhand bekamen. Andrioli und Co wirkten nach einer Stunde Spielzeit noch etwas spritziger und konnten diesen kleinen Vorteil bei den schweren Bedingungen für sich nutzen. Und wieder nach eineinhalb Stunden Spielzeit verwertete Jean Andrioli einen von drei Matchbällen zum Gewinn des IFA-Cups 2015.  „Nach dem Meistertitel stehen wir nun auch auf europäischer Ebene ganz oben. Das zeigt, dass wir uns momentan in einer überragenden Verfassung befinden. Die harten Kraft- und Ausdauereinheiten vom Winter machen sich gerade unter solchen Bedingungen bezahlt“, sagt der stolze Trainer Andreas Woitsch.   „Genial, momentan läuft es wie geschmiert. Heute können wir beim OÖ-Cup-Finale ein weiteres Gold holen. Hier stehen wir als Titelverteidiger wieder einmal FBC ABAU Urfahr gegenüber. Das Double haben wir in der Tasche, aber nun gehen wir auf das Triple los“, ist die Kampfansage von Kapitän Jean Andrioli. Das OÖ-Cup-Finale findet heute Dienstag, 07. Juli um 18 Uhr auf der Sportanlage des FBC ABAU Urfahr statt.


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