Freistädter Faustballer ohne Top-Angreifer chancenlos
FREISTADT. Im Halbfinale des Faustball Champions Cup in Brettorf (GER) standen sich Freistadt und Pfungstadt gegenüber. Bereits im ersten Satz zog sich Jean Andioli eine Verletzung im Arm zu, spielte jedoch unter Schmerzen weiter. Durch dieses Handicap verloren die Freistädter schießlich 4:2 und spielten um Platz drei beziehungsweise vier.

Am Wochenende fand im deutschen Brettorf der Hallen-Champions Cup statt. Dabei trafen die Freistädter im ersten Halbfinale auf den letztjährigen Gegner Pfungstadt. In einem 90-minütigen Schlagabtausch wurde Faustball vom Feinsten geboten. Das Publikum war von den spektakulären Ballwechseln fasziniert. Der Angreifer der Freistädter, Jean Andrioli, verletzte sich aber bereits im ersten Satz und musste den Rest des Spieles unter Schmerzen fortsetzten. Die deutschen nutzten diese Schwäche der Österreicher aus und gewannen schließlich mit 4:2.
Schlager auch im zweiten Halbfinale
Im zweiten Halbfinale trafen die Hausherren vom TV Brettorf auf die starken Schweizer aus Diepoldsau. Die Schweizer dominierten den ersten Satz. Brettorf bewies jedoch mentale Stärke und kämpfte sich ins Spiel zurück. Selbst als im sechsten Satz die Schweizer eine fulminante Aufholjagt starteten, ließen sich die Brettofer nicht aus der Ruhe bringen und zogen ins Finale ein.
Freistadt gegen Diepoldsau chancenlos
Nachdem bei Jean Andrioli eine distale Radiusfraktur festgestellt wurde, mussten die Freistädter ohne ihren Top-Angreifer im Spiel um Platz drei ins Rennen gehen. Diepolsau ließ nichts anbrennen und erspielte sich einen ungefährdeten Sieg.
Heißer Schlagabtausch im Finale
Im rein deutschen Finale, zwischen dem Titelverteidiger Pfungstadt und den Lokalmatatdoren Brettorf, erlebte das Publikum ein Spiel auf höchstem Niveau. Die Herausforderer kamen im ersten Satz schnell in Rückstand, kämpften sich aber zurück ins Spiel und verloren knapp. Die nächsten beiden Sätze gingen an die Hausherren. Pfungstadt ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, und spielte die Partie souverän nach Hause.


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