Jännerrallye 2019: Favoritenkreis mit großem Radius
BEZIRK FREISTADT. Klare Ansagen machen Piloten und Organisatoren vor der von Tips präsentierten 34. Internationalen Lietz Sport Jännerrallye by LT1 von 3. bis 5. Jänner 2019. Hier ein großzügig angelegter Überblick.

Zu eindeutigen Worten nach allen Seiten holt Mario Klepatsch aus. „Großer Dank allen Sponsoren für ihr Engagement, aber auch Behörden und Gemeinden, was die Genehmigungen betrifft. Speziell nenne ich in diesem Zusammenhang Bernhard Klein (Leiter der Abteilung Sicherheit und Verkehr an der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Anm.). Wichtig für den Tourismus in der Region, dass beinahe alle Zimmer ausgebucht sind. Besonders freut uns, dass die Gemeinde Lasberg hundertprozentig hinter der Jännerrallye steht und wegen einer Sonderprüfung an uns herangetreten ist. Wir haben diese Möglichkeit sofort wahrgenommen“, bestätigt der auch selbst rennerprobte Obmann von Veranstalter Rallye Club Mühlviertel. Dass „die neue Rallye-App voll eingeschlagen hat und im österreichweiten Ranking schnell unter den Top-Drei war“ freut Obmann-Stellvertreter Christian Birklbauer.
Als Familienmitglied des Jännerrallye-Namensgebers begründet Philipp Lietz das Engagement des Unternehmens. „Mein Bruder Richard und ich sind selbst begeisterte Motorsportler. Vater Christian steckte uns an, das liegt sozusagen in der DNA unserer Familie.“
Entspannter Vorjahressieger
Zwei Topfavoriten auf den Sieg starten mit den Nummern eins und zwei in die 16 Sonderprüfungen über 220,82 Kilometer durch die 13 Partnergemeinden Freistadt, Gutau, Pierbach, Schönau, Tragwein, St. Oswald/Fr., Liebenau, Bad Zell, Unterweißenbach, St. Leonhard/Fr., Königswiesen, Sandl und Lasberg. „Einfach wird es nicht. Aber 2018 war nicht mein Jahr, deshalb gehe ich unbeschwert in die neue Saison“, will Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) „von Beginn weg viel Tempo machen und nicht taktieren“.
Als amtierender Vizestaatsmeister und Sieger 2018 brennt Johannes Keferböck (Skoda Fabia R5) auf sein Heimspiel. „Druck verspüre ich keinen. Schließlich habe ich hier schon einmal gewonnen“, übt sich der Pregartner schmunzelnd in Gelassenheit.
Nicht in der Favoritenrolle
Auf die meisten Starts bei der Jännerrallye aller Teilnehmer 2019 blickt Bäckermeister Ernst Haneder (Skoda Fabia R5) zurück. „Trotz dieser großen Erfahrung sehe ich mich nicht als Favorit. Da gibt es bestimmt noch Bessere als mich“, hält sich die „fliegende Semmel“ aus St. Oswald/Fr. mit allzu positiven Selbstprognosen wie gewohnt vornehm zurück. Auf einem Mitsubishi Lancer EVO 6.5 bereits Martin Fischerlehner – ebenfalls aus St. Oswald/Fr. – seine nähere Heimat. „Mit diesem Auto gewann Mark Higgins 2001 die britische Meisterschaft. Wir werden viel Spaß haben, auch wenn sich uns bei der Jännerrallye 2018 ein Brückengeländer in den Weg stellte.“
Zur großen Riege der gewohnt schnellen und oft unberechenbaren Mühlviertler Lokalmatadore zählen beispielsweise auch die Unterweitersdorfer Brüder Simon und Julian Wagner, Martin Desl aus Schenkenfelden, Gerald Rigler (Mitterkirchen) oder Martin Roßgatterer (Neumarkt/M.).


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