Jännerrallye: Regierender Champion am „heißen Sitz“
TRAGWEINHAGENBERG. Als echte Mühlviertler Lokalmatadore gehen der Tragweiner Severin Katzensteiner und Copilot Hannes Gründlinger aus Hagenberg bei der von Tips präsentierten 34. Internationalen Lietz Sport Jännerrallye by LT1 durch.

Bei ihrem Heimspiel dem Zufall überlassen wollen der in Enns lebende Katzensteiner und Gründlinger, der den Rallyeklassiker 2018 an der Seite des Pregartners Johannes Keferböck gewann, absolut nichts. „Bis zum Neujahrstag werden wir noch ausgiebig testen“, bewegt das befreundete Duo von 3. bis 5. Jänner 2019 einen Mitsubishi EVO VII aus dem Haus Race Rent Austria durch seine Mühlviertler Heimat.
Erste Versuche auf Skoda
Ursprünglich hätte es freilich ein Gefährt eines anderen Herstellers werden sollen. „Bis zuletzt versuchten wir, den Einsatz eines Skoda Fabia R5 zu finanzieren. Leider wurde uns aber die Zeit zu knapp“, bestätigt Katzensteiner. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. „Zwei ausgesuchte Bewerbe in dieser Saison und die Jännerrallye 2020 bestreiten wir fix auf Skoda“, verrät der 33-Jährige.
Moderne Boliden ärgern
Mit einem Touristendasein wollen sich Katzensteiner/Gründlinger Anfang Jänner 2019 nicht abfinden. „Die Voraussetzungen passen perfekt. Wir wollen nicht nur in unserer Klasse ganz vorne mitfahren, sondern auch das eine oder andere hochmoderne R5-Auto ärgern. Ab dem ersten Kilometer geben wir Vollgas“, stimmten die beiden Mühlviertler den „Mitsu“ bestens auf die aktuellen Verhältnisse ab.
Mit eventuellen Problemen beschäftigt sich Katzensteiner erst gar nicht. „Neben mir sitzt immerhin der regierende Jännerrallye-Sieger. Was soll da noch schiefgehen?“ Das nennt man Selbstvertrauen ...


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