2000 Jungbäumchen finanziert: Jännerrallye will mit der Region verwurzelt sein
BEZIRK FREISTADT. Dass eine Motorsportveranstaltung nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch etwas zum Umweltschutz beitragen kann, zeigt die Initiative des Rallye Clubs Mühlviertel „Mit der Region verwurzelt“. Ehrgeiziges Ziel ist es, zweitausend Bäume im Mühlviertel zu pflanzen.

Schon seit geraumer Zeit hatten die Veranstalter die Bestrebung, eine Umweltinitiative ins Leben zu rufen, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Herausforderung bestand darin, eine nachhaltige, regionale und geschlossene Wertschöpfungskette sicherzustellen.
Teil des Startgelds für Bäumchenkauf
Die Maßnahme zielt darauf ab, pro Teilnehmer an der „35. Internationalen LKW Friends on the road Jännerrallye, presented by LT1“ einen Teil des Startgeldes für die Aufforstung der vom Borkenkäfer so stark betroffenen Holzbestände der Bauern auf den Streckenabschnitten der ersten und letzten Sonderprüfung zu verwenden. Die Idee stieß auf Anhieb auf positive Resonanz und so konnte umgehend der Verein Bäuerliche Forstpflanzen Züchter (BFZ) als Partner mit an Bord genommen werden. Der Verein kümmert sich je nach den individuellen Ansprüchen der Bauern um die Sicherstellung der gewünschten Baumpflanzen. Aber auch die Firma Hofi“s Trans und die Stadt Freistadt unterstützen diese Initiative.
In wenigen Jahren klimaneutral
Mit dieser Aktion soll Oberösterreichs größte Sportveranstaltung schon in wenigen Jahren eine großteils klimaneutrale Veranstaltung werden. Man bleibt damit auch mit der Region verwurzelt, denn das Klima und die Landwirte der Region profitieren ohne Umwege.


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