Laufduo Leopoldschlag wuchs beim Transalpine Run einmal mehr über sich hinaus

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Tobias Hoffelner (l.) und Andreas Schinagl haben sich gemeinsam ins Laufabenteuer Transalpine Run gestürzt.
Tobias Hoffelner (l.) und Andreas Schinagl haben sich gemeinsam ins Laufabenteuer Transalpine Run gestürzt.
Mag. Susanne  Überegger Online Redaktion, 15.09.2021 14:16 Uhr

LEOPOLDSCHLAG. Einmal mehr stellten sich Tobias Hoffelner und Andreas Schinagl (Laufduo Leopoldschlag) einer sportlichen Herausforderung am Berg. Sie nahmen am Transalpine Run teil und legten dabei 236 Kilometer und 13.400 Höhenmeter im Laufschritt zurück. 

Der Transalpine Run (TAR) ist das berühmteste 2er-Team-Trailrunning-Rennen über die Alpen. Insgesamt 300 Teams standen am Start und nahmen die sieben Tagesetappen zu je 30 bis 45 Kilometern und 2.000 bis 2.500 Höhenmeter je Etappe in Angriff. Heuer führte die Strecke von Hirschegg im Kleinwalsertal (Österreich) bis Prad am Stilfserjoch (Italien). Insgesamt legten die Läufer dabei 236 Kilometer und 13.400 Höhenmeter zurück. Etappenorte waren Lech am Arlberg, St. Anton am Arlberg und Galtür in Österreich sowie Klosters/Davos und Scuol in der Schweiz. Die 5. Etappe war ein Bergsprint auf die Madrisa in Klosters (8,5 Kilometer, 900 Höhenmeter).

Familie im Wohnmobil mit dabei 

„Heuer entschieden wir uns nicht in Hotels zu übernachten sondern mieteten ein Wohnmobil. Vorteil dabei ist, dass man nicht ständig packen muss und auch mehr mitnehmen kann. Allerdings braucht man eine Begleitperson. Wir hatten sogar drei dabei - Tobias Frau Johanna organisierte alles perfekt und fuhr uns immer hinterher, ging einkaufen, organisierte die Campingplätze usw. - noch dazu waren Tobias zwei kleine Kinder mit dabei“, berichtet Andreas Schinagl. 

Rennbericht

Tobias Hoffelner berichtet vom Rennen: „Start war in Hirschegg - das Wetter war wie die ganze kommende Woche ein Traum! Gestartet wurde in drei Wellen zu 100 Teams nach der Startnummer. Wir liefen in der zweiten Welle los und kamen gleich ganz gut rein. In den ersten Tagen darf man bei diesem Rennen nicht übertreiben und sich die Kräfte gut einteilen - wir liefen sehr konstant - manche Teams geben zu viel Gas und brechen dann zum Schluss ein. Die Strecke führte über viele Berge jenseits der 2.500 Meter und einmal kamen wir fast auf 3.000 Meter hinauf - auch Kletterpassagen, Schneefelder, Gesteinswüsten waren zu überqueren - die technischen Downhills waren diese Woche unsere Stärke - hier überholten wir viele Teams und wir hatten viel Spaß beim Laufen. Auch einige Freundschaften wurden geschlossen.“

Schlussendlich erreichte das Laufduo Leopoldschlag in der Gesamtwertung den 17. Platz und in der Alterklasse Kategorie Men den 11. Rang. „Ein so perfekt organisiertes Event findet man nirgendwo - immer top markierte Strecke, ein super nettes Organisationsteam, Labstellen wo man alles bekommt - und die Laufkollegen sind sowieso alle ein Wahnsinn gewesen. Wir kommen bestimmt wieder!“, nehmen sich Andreas und Tobias vor. 

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