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Mit der Region verwurzelt: Rallyeclub Mühlviertel setzt Bäume

Mag. Claudia Greindl, 13.04.2022 17:51

WINDHAAG. Mit der Region verwurzelt ist die Jännerrallye - und das soll auch in Zukunft so bleiben: Zur Kompensation des Kohlendioxid-Ausstoßes bei der Motorsportveranstaltung setzen Mitglieder des Rallyeclubs Mühlviertel schon zum dritten Mal in Folge Bäume entlang der Rallyestrecke.

Baumpflanzung in Windhaag: Entlang der Rallye-Strecken im Bezirk Freistadt wurden bereits mehrere 1000 Europäische Lärchen gepflanzt. Im Bild: Vertreter des Rallyeclubs Mühlviertel, der Gemeinde, von Partnerbetrieben, Bauernschaft und Grundbesitzern. (Foto: Larndorfer)

Mehrere 1000 Bäume, genauer gesagt Europäische Lärchen, haben Mitglieder des Rallyeclubs Mühlviertel mit Obmann Christian Birklbauer gemeinsam mit den Waldbesitzern bereits seit 2019 gepflanzt. Am Mittwoch war es in Windhaag soweit - die widerstandsfähigen und borkenkäfer-resistenten Jungpflanzen wurden ins Erdreich versenkt. Mit dabei waren unter anderem mit Bürgermeister Martin Kapeller und Vizebürgermeisterin Susanne Pilgerstorfer auch Gemeindevertreter und Unternehmer Christian Wimberger als Partner des Rallyeclubs. Mittelfristig sollen diese Bäume mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden, als von den Rallyeautos jährlich ausgestoßen wird

Wertschöpfung bleibt im Mühlviertel

Stolz ist Obmann Birklbauer auf die Initiative „Mit der Region verwurzelt“ nicht nur deshalb, weil der Rallyeclub weiter fleißig Bäume pflanzt, obwohl in den vergangenen zwei Jahren pandemiebedingt gar keine Rallye stattgefunden hat. „Wir setzen Bäume aus regionalem Anbau und aus regionaler Aufzucht, daher bleibt die Wertschöpfung zur Gänze im Mühlviertel“, so Birklbauer. Kooperiert wird dabei mit den Bäuerlichen Forstpflanzenzüchtern in Grünbach und der Gärtnerei bzw. Baumschule Ehrensperger in Netzberg.

Klimaneutrale Rallye

Als weiteres Ziel nennt der Rallyeclub Mühlviertel eine völlig klimaneutrale Jännerrallye, „und sollte alles gut laufen könnte das schon in den nächsten Jahren möglich sein“, sagt Christian Birklbauer. Damit wäre die Jännerrallye in Österreich und auch weltweit mit einer regionalen Klimakompensations-Lösung einzigartig unterwegs und ein Vorzeigeprojekt. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt man auch auf einen nachhaltigen Biokraftstoff, der seit 2022 in der Rallye-Weltmeisterschaft eingesetzt wird.

 


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