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FREISTADT. Am 3. Juli fand in Klagenfurt der Ironman Austria statt. Dabei müssen die Distanzen 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen absolviert werden. An diesem Tag war aber besonders die Hitze eine eine eigene Herausforderung, welche die 3800 Starter bewältigen mussten. Umso beachtlicher ist es, dass die Freistädter Oliver Kreindl und Tober Christian sowie der Kefermarkter Manuel Scheipner (alle TripowerFreistadt) gefinisht haben. 

Freude bei den TriPower-Sportlern (Foto: TriPower)
  1 / 7   Freude bei den TriPower-Sportlern (Foto: TriPower)

„Mit gutem Gefühl ging ich an den Start. Aber schnell wurde ich auf den Boden der Tatsachen gestellt. Nach passablen schwimmen, investierte ich viel Energie, um schnell auf die starken Radfahrer aufzuschließen. Das musste ich nach 120 km büßen und die Verpflegung verlor ich hier auch noch“, schildert Oliver Kreindl. „Mit einer guten und homogenen Gruppe fuhr ich dann die letzten 60 km zu Ende. Nach dem Wechsel freute ich mich schon sehr auf das Laufen. Doch diese Freude wehrte nicht lange. Bereits nach 3 km stand ich zum ersten Mal. Danach kämpfte ich mich von Labe zu Labe. Wie oft ich gestanden bin, kann ich gar nicht sagen. Dach am Ende des Tages hieß es doch noch: You are an Ironman.“

Auch Christian Tober startete beim Ironman Klagenfurt: „Da es meine erste Langdistanz war, ging ich mit etwas Nervosität aber gut vorbereitet und mit wertvollen Tipps gespickt von meinem CoachChris Auer ins Rennen. Ich startete um 7:01 Uhr auf die 3800 m lange Schwimmstrecke, und freute mich schon auf die letzten 1000 m im legendären Lendkanal da ich wusste, dass mich dort meine Vereinskollegen anfeuern. Nach 1:11:44 beim Schwimmen stieg ich voll motiviert aufs Rad und genoss die ersten 90 km. Nach 110 km kam der erste Einbruch, aber zum Glück standen die nächsten 90 km wieder meine Vereinskollegen, welche mich lautstark anfeuerten. Nach 5:28:18 Radfahren ging es dann auf die 42 km lange Laufstrecke, wo ich von Anfang an mit Magenprobleme zu kämpfen hatte, aber die laute Musik (Döp,Döp, der Zug hat keine Bremse..) und die Zurufe der Fans motivierten mich auch den Marathon in 3:48:30 zu absolvieren. Beim Zieleinlauf genoss ich nochmals die tolle Stimmung. Schlussendlich habe ich mein Ziel unter 11 Stunden trotz Neoverbot, glühender Hitze und Magenproblemen erreicht und kam nach 10:34:25 ins Ziel. Nochmals Herzlichen Dank den ganzen Vereinskollegen für das lautstarke Anfeuern und Feiern mit euch nach diesem großartigen Bewerb.“

Manuel Scheipner erzählt von seiner unglaublichen ersten Ironman Erfahrung: „Das Schwimmen war super, es war zwar kein Neopren erlaubt aber nach zirka 400 Meter fand ich eine Dame vom Oxford Triathlon Club, die genau mein Tempo schwamm und super durch alle Leute navigierte – da hab ich mich dann sofort angehängt und bin bis zum Lendenkanal dran geblieben. Radfahren war relativ einfach da ich den Kurs schon 3 mal abgefahren bin und genau wusste was kommt. So bin ich nie drüber gegangen und konnte schön bis zum Ende durchfahren. Beim Laufen wurde es dann etwas schwieriger als ich nach Kilometer 13 Magenkrämpfe bekommen habe und 4 mal im Laufe des Marathons die Toiletten besuchen musste. Alles in Allem war die Stimmung in Klagenfurt super und ein großes Dankeschön an alle, die mich angefeuert haben! Ich denke das wird nicht der letzte Ironman sein, den ich gemacht habe.“


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