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Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen: Freistädterin und Hirschbacherin im Kader

Mag. Michaela Maurer, 19.08.2024 09:51

FREISTADT. Antonia Woitsch (Union Compact Freistadt) und Jana Pinsker (DSG SU Hirschbach) sind im Kader für die Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen, die im November in Argentinien ausgetragen werden.

  1 / 2   Hinten von links: Karin Azesberger (Cheftrainerin), Katharina Gahleitner, Anna Grüll, Marie Scharinger, Teresa Spadinger, Kathrin Koller (Co-Trainerin), Lukas Lässer (Co-Trainer)Vorne von links: Stefanie Marusa, Iris Mayr, Jana Pinsker, Lisa Leitner, Jasmin Kammerhuber, Antonia Woitsch (Foto: Faustball Austria)

Der Kader für die Weltmeisterschaft der Frauen steht fest: Zum Abschluss ihres Trainingslagers in der Schweiz nominierte das Trainer-Trio um Cheftrainerin Karin Azesberger und ihren beiden Co-Trainerin Kathrin Koller und Lukas Lässer das zehnköpfige Aufgebot für die Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen, die vom 7. bis 10. November im argentinischen Montecarlo stattfindet. Zwei Neulinge schafften dabei den Sprung ins Team.

Wenn Anfang November in der Provinz Misiones im Nordosten von Argentinien die Medaillen der zehnten Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen vergeben werden, dann wollen auch die österreichischen Faustballerinnen wieder auf dem Podest stehen. Bei sieben der bis dato neun Austragungen gewann Team Austria Edelmetall, stand bei der vergangenen Austragung 2021 in Grieskirchen im Endspiel. Nun steht fest, welche zehn Spielerinnen Österreich in Argentinien vertreten werden.

Zwei Neulinge und zwei Rückkehrerinnen

Mit den drei Angreiferinnen Katharina Gahleitner, Anna Grüll, Stefanie Marusa, Zuspielerin Lisa Leitner sowie den beiden Abwehrspielerinnen Antonia Woitsch und Iris Mayr sind noch sechs Spielerinnen aus dem Silbermedaillen-Kader der vergangenen Europameisterschaft 2023 in Grieskirchen verblieben. Während Teresa Spadinger (Angriff) und Jana Pinsker (Abwehr) nach einer kurzen Abstinenz ins Aufgebot zurückkehren, wird die WM für Jasmin Kammerhuber und Marie Scharinger das erste internationale Event für den A-Kader sein. „Wir haben uns die Nominierung nicht leicht gemacht“, sagt Teamchefin Karin Azesberger: „Wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesem Kader gut aufgestellt sind. Es herrscht eine gute Harmonie und wir glauben, dass wir mit diesen Spielerinnen auf jede Spielsituation reagieren können. Das war uns wichtig.“

Länderspiel-Niederlage gegen die Schweiz

Vor der Bekanntgabe des Kaders hatte der 15 Spielerinnen umfassende Kader noch mehrere Trainingseinheiten absolviert und zwei Testspiele bestritten – darunter auch ein offizielles Länderspiel gegen die Schweiz. Hier mussten sich die Österreicherinnen glatt in vier Sätzen geschlagen geben (7:11, 7:11, 6:11, 6:11). Bereits am Vortag hatte Team Austria gegen eine brasilianische Auswahl getestet, war mit einer souveränen Satzführung ins Spiel gestartet – musste sich letztlich aber mit 1:4 geschlagen geben. Das österreichische Trainerteam hatte den Kader dabei auf zwei Mannschaften aufgeteilt – jedes Team konnte somit eines der beiden Testspiele absolvieren. „Wir haben natürlich versucht, das Bestmögliche herauszuholen“, erklärte Teamchefin Azesberger: „Die Spiele waren sehr aufschlussreich. Diese Erkenntnisse waren für uns deutlich wichtiger als ein Sieg.“ Zu den Testspielen kamen mehrere Trainingseinheiten, bei dem für das Trainer-Trio die Selektion des WM-Kaders im Vordergrund stand. „Wir hatten optimale Bedingungen“, so Azesberger.

Zum Abschluss des Trainingslagers nahmen die Österreicherinnen mit zwei Teams am Grenzlandturnier in Widnau teil. „Alle 15 Spielerinnen waren über alle Tage extrem motiviert und haben einen super Einsatz gezeigt“, lobte die Teamchefin. Intensive Vorbereitung im Oktober für WM-Titel Bis zur Weltmeisterschaft steht für den WM-Kader noch zwei gemeinsame Trainingslager im Oktober an – ehe der Flieger am 31. Oktober in Richtung Südamerika abheben wird.

„Wollen WM-Titel gewinnen!“

Im September sind die Spielerinnen zudem mit ihren Vereinsteams in der Herbstrunde der Bundesligasaison gefordert. Zusätzlich zu den Fitnesseinheiten haben die Spielerinnen auch einen individuellen Auftrag bekommen, woran sie im Herbst arbeiten und trainieren sollen. „Bei den Trainingslagern im Herbst werden wir den Fokus auf die Abstimmungen und taktische Analysen legen“, kündigt Azesberger an, die das Ziel für die Weltmeisterschaft in Argentinien klar formuliert: „Wir wollen den WM-Titel gewinnen!“

Team Austria:

Angriff: Katharina Gahleitner (Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit), Anna Grüll (FBC Linz AG Urfahr), Stefanie Marusa (Union Raiffeisen St. Veit/Pongau), Teresa Spadinger (TSV Pfungstadt/GER)

Zuspiel: Lisa Leitner (FBC Linz AG Urfahr), Marie Scharinger (SPG Wolkersdorf/Neusiedl)

Abwehr: Jasmin Kammerhuber (Union Haidlmair Schwingenschuh Nussbach), Iris Mayr (Union Haidlmair Schwingenschuh Nussbach), Jana Pinsker (DSG SU Hirschbach), Antonia Woitsch (Union Compact Freistadt)

Trainerteam: Karin Azesberger (Headcoach), Kathrin Koller (Co-Trainerin), Lukas Lässer (Co-Trainer)


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