Simon Wagner führt bei der Jännerrallye nach den ersten beiden Wertungsprüfungen
FREISTADT. Die Jännerrallye läuft seit Samstagmorgen. In Führung liegt nach zwei von insgesamt 18 Prüfungen der österreichische Serien-Staatsmeister Simon Wagner.
Mittlerweile sind zwei der insgesamt 18 Sonderprüfungen absolviert. Pierbach 1 mit 13,8 Kilometern und Windhaag 1 mit 10,5 Kilometern haben die Racer hinter sich gebracht. Und die Rallye brachte schon einige Überraschungen.
Dass Serienstaatsmeister Simon Wagner als Führender und Michael Lengauer, letzterer trotz eingeschlagener Windschutzscheibe, ganz weit vorn liegen werden, war zu erwarten.
Dass jedoch Martin Rossgatterer mit seinem Renault Clio Rally3 als Vierter viele Rally2-Boliden hinter sich lassen konnte, ist bei aller anerkannten Klasse des Piloten bemerkenswert. Denn unter ihnen befinden sich momentan auch noch die Topstars Romet Jürgenson aus Estland oder der Norweger Mads Ostberg. Allerdings zeigten diese beiden Fahrer mit Platz eins und zwei auf der zweiten Prüfung, dass sie den anfänglichen Respekt vor dem Traditions-Event abgelegt haben und mit ihnen sicher noch zu rechnen sein wird.
Mit dem Tschechen Petr Kacirek und dem schon öfter auffälligen Youngster Maximilian Lichtenegger konnten sich noch zwei Rally3-Piloten unter die besten Zehn platzieren.
Wagner will fehlerfrei bleiben
In weiterer Folge werden Pierbach und Windhaag noch einmal befahren, und Simon Wagner weiß schon, wie er es anlegen wird: „So wie bisher. Wir haben noch keinen Fehler gemacht, das möchten wir beibehalten.“
Eigene Fehler bzw. ein Malheur sieht zumindest Michael Lengauer als Ursachen für den Rückstand. „Ich hab gleich auf SP 1 das Auto einmal abgewürgt und dadurch einiges liegen lassen. Und die zweite Prüfung mussten wir mit einer eingeschlagenen Windschutzscheibe bestreiten.“
Auch der momentan Drittplatzierte Hermann Neubauer hält mit rund 20 Sekunden Rückstand noch alle Chancen aufrecht, wenngleich er sich selbst „schon als älteren Herrn im Rallyeauto“ sieht. Eine Meinung, mit welcher der erst 37-jährige zweifache Staatsmeister zweifellos alleine dasteht.
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