Achtungserfolg für Oswalder Manuel Wurm vor Rebenland-Rallye
ST. OSWALD. Der Mühlviertler Rallyepilot Manuel Wurm überraschte mit Rang zwei zusammen mit Copilot Max Pötscher beim ADAC-Rallyesprint im bayerischen Trostberg.

Mit einem Podestplatz beim Rallyesprint in Oberbayern tankte Manuel Wurm Selbstvertrauen für die kommenden Staatsmeisterschaftsläufe in Österreich. Beim ersten der beiden Bewerbe sicherten sich Wurm und Pötscher den hervorragenden zweiten Gesamtrang unter 40 vorwiegend deutschen Teilnehmern.
„Mit unserem Rally3 waren wir eher Außenseiter – in Deutschland gibt es viele Sprintspezialisten mit dementsprechend PS-starken Autos“, sagt Wurm. Der St. Oswalder konnte fahrerisch überzeugen und den von Gassner Motorsport perfekt vorbereiteten Renault Clio Rally3 direkt ins Spitzenfeld fahren. Sogar der Sieg im ersten Sprint wäre möglich gewesen: „Leider bin ich auf dem Rundkurs auf ein anderes Fahrzeug aufgelaufen, dabei haben wir Zeit verloren.“ Fünf Sekunden fehlten letztlich auf Sieger Manfred Nothdurfter in einem Subaru Impreza WRX.
Manuel Wurm sah den Bewerb in Bayern als Test für die anstehende Rebenland-Rallye am 13./14. März rund um Leutschach in der Steiermark, wo ebenfalls auf Asphalt gefahren wird. „Ich fühle mich jetzt sehr wohl im Rally3-Auto und werde immer schneller. Die Strecke in Trostberg hatte alles zu bieten – mit diesem Podium nehmen wir natürlich viel Selbstvertrauen mit.“


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