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BEZIRK FREISTADT. Für Menschen da zu sein, die es nicht so gut haben im Leben – dafür setzt sich der Sozialsprecher der SPÖ OÖ, Hans Affenzeller, unter dem Kampagnentitel „Schieben wir unsere soziale Verantwortung nicht auf die lange Bank“ noch vor seiner politischen Pension ein.

Hans Affenzeller, Barbara Trölß und Michael Lindner (v. l.)(Foto: Wiesinger)
Hans Affenzeller, Barbara Trölß und Michael Lindner (v. l.)(Foto: Wiesinger)

In den drei Schwerpunkten Ältere Generation, Menschen mit Beeinträchtigung und Kinder- und Jugendhilfe möchte er noch Verbesserungen erwirken. „Auf den Sozialbereich wird massiver Druck ausgeübt. Knappe öffentliche Mittel, stetig steigender Bedarf und Forderungen, die Qua- lität zu reduzieren führen zu Problemen bei den Klienten, Beschäftigten und deren Angehörigen.“ Volkshilfe-Geschäftsführerin Barabara Tröls weiß ein Lied davon zu singen: „Mit der Umstellung auf multiprofessionelle Dienste sind die Teams, die sich um die Klienten kümmern, kleiner geworden. Trotzdem muss die gleiche Arbeit erfüllt werden. Die Menschlichkeit bleibt dabei auf der Strecke, für nette Worte bleibt oft keine Zeit mehr. Diese Belastung – viel Arbeit in wenigen Stunden zu leisten – wirkt sich auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. Das darf so nicht weitergehen.“

Der Bedarf nach zusätzlichen Leistungen im Sozialbereich steigt Jahr für Jahr: 164 Personen im Bezirk warten auf betreute Wohnplätze, 48 brauchen mobile Hilfe und Betreuung, 13 warten auf persönliche Assistenz und zwölf Plätze für Frühförderung werden benötigt. „Diese Wartelisten müssen nachhaltig abgebaut werden“, fordert Bezirksvorsitzender der SPÖ, Michael Lindner. „Vor dem Luxus muss zuerst die Menschlichkeit erfüllt sein“, fordert Affenzeller die Regierung auf, die Gelder sinnvoll einzusetzen.


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