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BEZIRK FREISTADT. Mit gleich zwei neue Förderinitiativen anerkennt das Land Oberösterreich die schwierige Einkommenssituation der Bergbauern- und Grünlandbetriebe.

Die Bergbauern- und Grünlandbetriebe können im neuen Jahr 2017 mit mehr Fördergeldern rechnen. Foto: Weihbold

Zwei Drittel aller Landwirte im Bezirk Freistadt haben die Möglichkeit genutzt, sich bis Mitte Dezember 2016 für das neue „Grundwasserschutzprogramm Grünland“ anzumelden und dadurch 2017 Förderungen für ihre Betriebe zu bekommen. Mit diesen Maßnahmen werden künftig im ÖPUL für Mähwiesen und Mähweiden mit mindestens zwei Nutzungen und einer Hangneigung unter 25 Prozent für Tierhalter 70 Euro pro Hektar ausbezahlt.

Mehr Geld für Bergbauern

Im Bereich der Bergbauern-Ausgleichszulage hat Oberösterreich als bisher einziges Bundesland die Top-up-Förderung eingeführt und schöpft damit den maximal möglichen Rahmen für die Bergbauernförderung aus.

„Der Großteil unserer bäuerlichen Betriebe im Bezirk ist als Bergbauernbetrieb eingestuft“, begrüßt Bezirksbauernkammer-Obmann Josef Mühlbachler die neuen Förder-Initiativen und wünscht sich gleichzeitig den Ausbau der Top-up-Förderung, sowohl beim Hektarzoll als auch bei der Förderhöhe.


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