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BEZIRK FREISTADT. Der tschechischen Partnerorganisation CALLA ist mit Gemeinden ein neuerlicher Erfolg gegen die Suche nach einem Atommülllager gelungen. Die Genehmigungen für Standortuntersuchungen sind abgelaufen. Das Anti Atom Komitee begrüßt die Entscheidung des tschechischen Umweltministeriums.

Symbolfoto: Doppler
Symbolfoto: Doppler

Der tschechischen Behörde SURAO - für die Suche nach einem Atommülllager verantwortlich - ist ein neuerlicher Fehler unterlaufen. Die Juristen und Beamten haben übersehen, dass die Genehmigungen für Standortuntersuchungen schon am 31. Dezember 2016 abgelaufen sind. „Nun haben betroffene Gemeinden mit unserer Partnerorganisation gegen weitere Untersuchungen Einspruch erhoben und vom Umweltministerium Recht bekommen. Dies ist ein großer Erfolg unserer tschechischen Partnerorganisation CALLA und wird die ohnehin chaotische Suche nach einem Standort neuerlich verzögern und erschweren“, freut sich Manfred Doppler von Anti Atom Komitee über diese Entscheidung des Ministeriums. „SURAO muss jetzt neuerlich um Genehmigungen für geologische Untersuchungen ansuchen. Dagegen können und werden die Gemeinden jedoch Einspruch erheben und somit wird das Verfahren weiter verzögert und die Standortsuche für SURAO immer schwieriger und peinlicher“, erklärt Manfred Doppler abschließend.


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