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BEZIRK FREISTADT. Bei der Zivilschutz-Bezirkskonferenz mit den Zivilschutzbeauftragten der Gemeinden informierte Bezirksleiter Ewald Niederberger gemeinsam mit Landesgeschäftsführer Josef Lindner über die Zivilschutz-Arbeitsschwerpunkte des Bezirkes.
 

Oberstleutnant Martin Petermüller vom Bezirkspolizeikommando Freistadt, Josef Lindner, Zivilschutz-Landesgeschäftsführer OÖ, Ewald Niederberger, Zivilschutz-Bezirksleiter, Freistadts Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer, Charles Pickering, Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes, Markus Mayer vom Landesfeuerwehrkommando, Leiter des Katastrophenhilfsdienstes und Bernhard Klein, Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft Freistadt (v.l.)

Die erfolgreiche Kinderwarnwestenaktion für die Schulanfänger wird auch dieses Jahr durchgeführt. Im Rahmen von Vorträgen (Blackout), Ausstellungen und Zivilschutz(Sicherheits-)tagen werden Selbstschutztipps an Interessierte weitergegeben.

Bei der Bezirkskonferenz wurde auch über die Kooperation zwischen der Polizei und dem Zivilschutz beim Projekt „Gemeinsam.sicher“ informiert, bei dem es geplant ist, die Zivilschutzbeauftragten als Sicherheitspartner einzubinden. Durch die Erfüllung des Zivilschutz-Anforderungsprofils und der damit verbundenen Kenntnisse im Sicherheitsbereich sind die Zivilschutzbeauftragten für diese Funktion bestens geeignet.

Blackout Podiumsdiskussion

Auf Einladung der Gemeinden Freistadt, Grünbach, Lasberg, Rainbach, Waldburg und des OÖ Zivilschutzes fand bereits eine Blackout-Podiumsdiskussion im Salzhof in Freistadt statt. Dabei informierten Vertreter der Einsatzorganisationen und des Zivilschutzes über die möglichen Ursachen und weitreichenden Folgen eines solchen großflächigen, überregionalen Stromausfalles und gaben Tipps zur Eigenvorsorge. „Wer auf einen Blackout gut vorbereitet ist, ist auf fast jede Krise gut vorbereitet – wichtig sind nämlich immer ein ausreichender Lebensmittel- und Getränkevorrat und technische Hilfsmittel für den Katastrophenfall wie ein Notfallradio oder eine Ersatzbeleuchtung“, erklärte OÖ Zivilschutz-Geschäftsführer Josef Lindner. Zur Bewusstseinsbildung, dass jederzeit eine Krise eintreffen kann und jeder Bürger bestmöglich darauf vorbereitet sein sollte, wurde eine Bevorratungstasche entwickelt, die sich zum Lagern von Lebensmitteln eignet. Erhältlich ist die Bevorratungstasche in einem Webshop, der über die Homepage www.zivilschutz-ooe.at erreichbar ist und im Zivilschutzbüro.

Der OÖ Zivilschutz: Das Ziel des OÖ Zivilschutzes ist, den Bürgern Gefahren aufzuzeigen und sie bei der Vorbereitung für einen krisenfesten Haushalt mit hilfreichen Tipps zu unterstützen: Die dabei empfohlenen Selbstschutzmaßnahmen helfen, Gefahren der verschiedensten Art zu vermeiden, die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzorganisationen zu überbrücken sowie Katastrophen- und Krisenfälle möglichst unbeschadet zu überstehen.


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