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FREISTADT. Elektro-Mobilität, schön und gut, aber wenn der Strom dafür von Atomkraftwerken oder aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ein fraglicher Beitrag zum Klimaschutz. Denkanstöße dieser Art gibt die Podiumsdiskussion „E-Mobilität? Ja sicher, aber...“ am Donnerstag, 7. September, im Salzhof.

Erich Traxler, Alfred Klepatsch und Manfred Doppler (v.l.)
Erich Traxler, Alfred Klepatsch und Manfred Doppler (v.l.)

„Die Thematik E-Mobilität muss man von mehreren Seiten betrachten“, sagt Alfred Klepatsch aus Windhaag, der als Obmann des Energiebezirks Freistadt und Obmann des Anti-Atom-Komitees quasi zwischen den Stühlen sitzt. „Sie kann ein wesentlicher Baustein in der Zukunft der Mobiliät sein, aber wir müssen auch schauen, woher der Strom dafür kommt. E-Mobilität ist eine Bereicherung, wenn der Strom dafür nachweislich aus erneuerbaren Energieträgern in Österreich produziert wurde“, meint Klepatsch.

Politik in die Pflicht nehmen

Um eine ausreichende Versorgung mit heimischem Strom zu erreichen, müsse Österreich das Potenzial an erneuerbarer Energie ausbauen und die Politik in die Pflicht nehmen, sagt Manfred Doppler vom Anti-Atom-Komitee. „Denn E-Mobilität und Stromimporte passen nicht zusammen“, meint Doppler. „Die Veranstaltung am 7. September informiert, zeichnet ein Gesamtbild und beleuchtet mehrere Seiten der E-Mobilität“, lädt Simon Klambauer (Energiebezirk Freistadt) im Namen aller Veranstalter alle Interessierten ein.Am Podium diskutieren mit dem Publikum Wolfgang Neumann (Energy Globe Award), Markus Kreisel (Kreisel Electric), Christiane Jogna (E-Auto Besitzerin), Erich Traxler (Obmann Leader-Region Mühlviertler Kernland), Mario Sedlak (unabh. Stromexperte), Franz Seitz (Bezirksfeuerwehrkommando), Franz Kastler (Autohaus Kastler), Norbert Miesenberger (Energiebezirk Freistadt) und Andreas Reinhardt (Linz Strom).

Wann & Wo: Donnerstag, 7. September 2017 / 19.30 Uhr / Vergeinersaal, Salzhof Freistadt / Eintritt frei!


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