Freistadt investiert in den Ausbau der Wasserversorgung: neuer Tiefbrunnen in der Zelletau
FREISTADT. Freistadt investiert in den Ausbau und die Modernisierung der Wasserversorgung. In der Zelletau wird ein Tiefbrunnen errichtet. Probebohrungen im Sommer des vergangenen Jahres waren vielversprechend: Der 210 Meter tiefe Brunnen liefert drei Liter Wasser pro Sekunde.

“Laut unserem Experten und Planer Klaus Thürriedl ist diese Menge für das Mühlviertel sehr gut und die Wasserqualität ist top“, erklärt der zuständige Stadtrat Clemens Poißl. „Die Planungen für die Erschließung wollen wir noch in diesem Jahr abschließen, 2019 soll das Vorhaben realisiert werden.“ Der Tiefbrunnen wird zusätzliches Wasser für 2000 Menschen liefern.
Mehr Wasser, weniger Strombedarf
“Dadurch können wir den Grundwasserkörper in der Galgenau, aus dem wir bis dato drei Viertel des Wasserbedarfs gewinnen, schonen. Zusätzlich reduziert sich der Stromverbrauch, da wir weniger Pumpleistung benötigen“, weiß Poißl.
500.000 Kubikmeter Wasser verbraucht Freistadt im Jahr
Insgesamt werden jährlich rund 500.000 Kubikmeter Wasser im gesamten Stadtgebiet verbraucht. Neben dem riesigen Grundwasserkörper in der Galgenau liefern auch zwölf Quellen in Rauchenödt Wasser für die Freistädter.
Dritter Hochbehälter im Westen der Stadt
Mit den Planungen für den Tiefbrunnen wurde das Büro Thürriedl & Mayr beauftragt. In weiterer Folge soll auch ein dritter Hochbehälter, der zusätzlich 1.000 m³ Wasser speichern kann, im Westen der Stadt errichtet werden. Ebenso hat der Gemeinderat die Planungen für die Neuerrichtung der Entsäuerungsanlage im Norden der Stadt, die nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, beschlossen.


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