Landesrätin Christine Haberlander: "Landeskrankenhaus Freistadt steht für mich nicht zur Diskussion"
BEZIRK FREISTADT. Ein klares Bekenntnis zum Landeskrankenhaus Freistadt legte Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) im Rahmen ihrer Tour durch den Bezirk Freistadt ab.

„Das Landeskrankenhaus ist ein Leitbetrieb der Region mit hervorragenden Mitarbeitern und steht für mich nicht zur Diskussion“, sagte Landesrätin Christine Haberlander bei ihrem Besuch in Freistadt.
Ein angrenzendes Areal, das im Besitz der Landes-Immobilien GmbH ist, sei langfristig für einen Ausbau des LKH Freistadt gesichert.
1,2 Millionen Euro werden heuer ins LKH Freistadt investiert
Allein im heurigen Jahr werden wieder mehr als 1,2 Millionen Euro in das LKH Freistadt investiert, wobei ein Großteil in die Anschaffung einer neuen Dampfanlage, von medizinischen Gütern und in die Modernisierung der EDV investiert wird. ie Gesamtinvestitionssumme der vergangenen zehn Jahre liegt bei 23 Millionen Euro.
Stolz auf die Gesundheitsförderung im Bezirk
„Sehr stolz“ auf den Bezirk Freistadt ist Christine Haberlander, was die Gesundheitsförderung betrifft. Sind doch alle 27 Gemeinden auch Gesunde Gemeinden, außerdem gibt es 17 Gesunde Küche Betriebe, sechs Stammtische für Pflegende Angehörige und elf Gesunde Kindergärten. Einen davon, den Kindergarten Waldburg, hat Haberlander im Rahmen ihrer Bezirkstour besucht.
21.300 Einsätze für das Rote Kreuz
Außerdem betreibt das Rote Kreuz Oberösterreich im Bezirk sieben Ortsstellen in den Gemeinden Freistadt, Pregarten, Tragwein, Bad Zell, Königswiesen, Unterweißenbach und Liebenau. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Bezirk absolvierten im Jahr 2017 21.300 Ambulanz- und Sanitätseinsätze, der Notarzt fuhr 1.000 Einsätze. Die beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie die Zivildiener leisteten dabei im Vorjahr rund 163.135 Arbeitsstunden.
Lob für die Frauenberatungsstelle
Großes Lob hatte die Landesrätin auch für die Frauenberatungsstelle „Babsi“ übrig. „Sie gewährleistet seit Jahren stabile Betreuung für Frauen in problematischen Lebenslagen. Hier werden die Frauen verlässlich, kompetent, professionell und am Puls der Zeit beraten“, sagte Haberlander. Der Verein erhielt für das Jahr 2017 eine Förderung in der Höhe von 20.000 Euro für die Allgemeinde Vereinstätigkeit aus dem Frauenerat des Landes Oberösterreich.
Gutes Kinderbetreuungsangbot als Motor für die Wirtschaft
Mehrere Millionen Euro investiert das Ressort für Bildung, Gesundheit und Frauen in den Ausbau der Krabbelestuben, Kindergärten und Schulen im Bezirk Freistadt.
Dem großen Bedarf Folge leistend, werden in Hagenberg zwei Krabbelstuben errichtet. Auch in Tragwein wird in eine Krabbelstube investiert. „Ein bedarfgerechtes Angebot für Familien ist sehr wichtig und auch ein entscheidender Motor für die Wirtschaft“, weiß Haberlander. „Mit einem guten Kinderbetreuungsangebot stellen wir sicher, dass Eltern Familie und Beruf unter einen Hut bringen.“
Fünf Kindergartenbauvorhaben - in Freistadt, Grünbach, Rainbach, Tragwein und Waldburg - befinden sich im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm. Dafür werden rund 2,1 Millionen Euro investiert.
Weitere Projekte werden gerade geprüft, etwa die Krabbelstubenbauvorhaben in Freistadt und Pregarten und die Kindergartenbauvorhaben in Bad Zell, Hagenberg, Hirschbach, Kaltenberg und Liebenau.
39,4 Millionen Euro für die Schulen
39,4 Millionen Euro sind für acht Vorhaben im Schulbau in den Gemeinden Freistadt, Grünbach, Hagenberg, Hirschbach, Königswiesen, Pregarten, Rainbach und Waldburg verplant, neun weitere Projekte sind angemeldet.


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