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BEZIRK FREISTADT. Zur Halbzeit der Funktionsperiode zieht LAbg. Gabriele Lackner-Strauss (ÖVP) aus Freistadt Bilanz. Fazit: Es wurde bereits viel erreicht, es ist aber auch noch viel zu tun.

Frauenpower für den Bezirk Freistadt: Nationalrätin Johanna Jachs und Landtagsabgeordnete Gabriele Lackner-Strauss (r.)Foto: ÖVP/Mark

„Der Bezirk Freistadt entwickelt sich extrem gut. Darauf können wir stolz sein“, freut sich LAbg. und Obfrau der Wirtschaftskammer Freisadt, Gabriele Lackner-Strauss, bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Eines der zentralen Themen der ÖVP ist die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Der Beschäftigungszuwachs im Bezirk betrug im Vorjahr 19 Prozent (doppelt so hoch wie der oberösterreichische Durchschnitt), die Arbeitslosenrate ist mit 3,4 Prozent konstant niedrig, es gibt 3900 gewerbliche Betriebe (zum Vergleich – im Jahr 2000 waren es 1500 Betriebe).

800 Arbeitsplätze in den vergangenen zehn Jahren

„In den vergangenen zehn Jahren wurden 800 hochqualitative Arbeitsplätze im Bezirk Freistadt geschaffen. Mein Wunsch ist es, dass möglichst wenige Arbeitnehmer nach Linz auspendeln müssen. Jeder Linz-Pendler vergeudet im Jahr drei Wochen Lebenszeit auf der Strecke und muss rund 6000 Euro Fahrzeugkosten aufwenden“, zitiert Lackner-Strauss aus einer Studie.

Hohe Lebensqualität im Bezirk Freistadt

„Wenn der Arbeitsplatz im Bezirk liegt, bleibt auch der Lebensmittelpunkt in der Region. Das ist besonders wichtig, wenn ich an das gute Miteinander und die große Bereitschaft für Ehrenämter denke“, sagt Lackner-Strauss.

Einer Studie von Nationalratsabgeordneten und Mathematiker Rudolf Taschner zufolge habe Freistadt den fünfhöchsten Wert in punkto Lebensqualität – österreichweit!

Hundert offene Lehrstellen

Sorgen bereitet Lackner-Strauss, dass dem Bezirk wegen geburtenschwacher Jahrgänge und guter Jobs im Zentralraum bald die Fachkräfte ausgehen könnten: „Aktuell kommen nur 40 Lehrstellensuchende auf 100 ausgeschriebene Lehrstellen. Die Fachkräfte von morgen sind eines unserer Zukunftsthemen.“

Mit einer Lehrlingsmesse und Lehrlingsakademie soll die Jugend auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden bzw. sich laufend weiterbilden können.


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