Zwei Millionen Euro für Arbeitnehmer erkämpft
BEZIRK FREISTADT. Fast 2,1 Millionen Euro hat die Arbeiterkammer Freistadt im Vorjahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen und Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder erreicht.

Ein Industrieangestellter aus dem Bezirk wurde vom Unternehmen gekündigt. Bei der AK ließ er seine Lohnabrechnung prüfen. Diese stieß dabei auf nicht gerechtfertigte Abzüge bei Sonderzahlungen. Der Betrag von 1.500 Euro wurde von der AK eingefordert und das Unternehmen zahlte den Betrag. Bei Fällen wie diesem, nach Insolvenzen oder auch bei ungerechtfertigten Ablehnungen der Pflegestufen-Erhöhung unterstützt die AK Freistadt ihre 27.728 Mitglieder.
Arbeits- und Sozialrechtliche Fragen
5.254 Personen holten sich im Vorjahr Hilfe bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Drei Viertel der Ratsuchenden nahmen eine telefonische Beratung in Anspruch, 1.410 Mitglieder kamen zur persönlichen Beratung in die AK. 42 Anfragen konnten per Mail geklärt werden. Im Vorjahr wurden 131.196 Euro an vorenthaltenem Entgelt eingebracht, vor dem Arbeitsgericht wurden 140.869 Euro erkämpft. In Sozialrechtsangelegenheiten (Pensions- und Rentenanprüche und Pflegegeld) wurden 1.755.962 Euro erstritten und 50.454 Euro wurden aus insolventen Betrieben durchgesetzt. Für Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizintechnischen Dienste ist es seit 1. Juli 2018 verpflichtend, sich registrieren zu lassen. Im Bezirk Freistadt wurden insgesamt 936 Personen registriert.
Arbeiterkammer-Wahl
Vom 19. März bis 1. April finden in Oberösterreich die Arbeiterkammer-Wahlen statt. Alle Infos dazu sind auf ooe.arbeiterkammer.at/akwahl zu finden.


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