Nach Wiederwahl: Energiebezirk Freistadt-Obmann hebt politische Wichtigkeit der Klimathematik hervor
BEZIRK FREISTADT. Der Windhaager Alfred Klepatsch wurde bei der Generalversammlung des Engergiebezirks Freistadt (EBF) als Obmann einstimmig wiedergewählt. Johannes Aistleitner aus Pregarten ist der neue Obmann-Stellvertreter. Klepatsch sprach bei der Generalversammlung mahnende Worte.

Im Rahmen der Generalversammlung des EBF präsentierten Geschäftsführer Norbert Miesenberger und KEM/KLAR!-Manager Johannes Traxler die Projekte des vergangenen Jahres. „Wir konnten eine breite Palette von Themen bearbeiten, welche weit über die Region hinaus wirken“, sagen die beiden.
Mit der KLAR! Freistadt ist der EBF die erste Region in Oberösterreich, die sich intensiv mit Klimawandelanpassung beschäftigt. Gefördert durch den Klima- und Energiefonds kann sich die Region mit den bereits sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen und daran anpassen.
Martin Fleischanderl, Geschäftsführer der Helios Sonnenstrom GmbH, konnte positive Neuigkeiten aus dem PV-Bereich berichten: „Seit 2012 konnten wir mit den Helios-Anlagen bereits 38 GWh (Gigawattstunden) Sonnenstrom erzeugen. Rund vier Millionen Liter Diesel könnten damit eingespart werden.“
EBF nimmt die Gemeinden in die Pflicht
Auch der alte und neue EBF-Obmann Alfred Klepatsch richtete ein paar Worte an die versammelten politischen Vertreter.
„Unser Ziel muss es sein, in allen Bereichen des Lebens eine ausgeglichene Bilanz mit einer soliden Grundausstattung zu schaffen“, meinte Klepatsch. Negative, aber auch positive Bilanzen führen über kurz oder lang in eine Krise, was mit Beispielen aus Ernährung, Bodennutzung, Waldbewirtschaftung und Treibhausgas-Emissionen untermauert wurde.
Dabei nimmt er die Gemeinden noch mehr in die Pflicht: „Alles hat Wirkungen und Folgen, daher sind kleine Schritte besser wie keine Schritte“, sagte Klepatsch.


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