Schatz für die Nachwelt: Freistadts Gemeinderatsprotokolle der vergangenen 465 Jahre werden digitalisiert
FREISTADT. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2020 digitalisiert das Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt die österreichweit einzigartige Sammlung an Gemeinderatsprotokollen, beginnend mit dem Jahr 1554.

Freistadt ist im Besitz einer österreichweit einzigartigen Sammlung von Gemeinderatsprotokollen. Seit dem Jahr 1554 sind alle Protokolle erhalten und derzeit im OÖ. Landesarchiv verwahrt.
Das Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt nimmt das Jubiläumsjahr 2020 zum Anlass, um diesen Schatz für die Nachwelt zu sichern und bequem zugänglich zu machen.
60.000 Seiten werden digitalisiert
Rund 60.000 Seiten werden digitalisiert und öffentlich abrufbar gemacht. Für das Jubiläumsjahr hat man sich die Jahre 1554 bis 1848 vorgenommen, 2021 soll das Projekt abgeschlossen werden.
Die Digitalisierungsarbeiten werden im Schlossmuseum von Ferialpraktikanten - unter Anleitung von Fachleuten und mit finanzieller Unterstützung der Stadtgemeinde - durchgeführt.
„Enorme Bereicherung für landeskundliche Forschung“
Die Initiatoren und Leiter dieses nachhaltigen Projektes sind Kustos Fritz Fellner und Obmann Peter Knoll: „Die Digitalisierung der Ratsprotokolle bedeutet eine enorme Bereicherung für die landeskundliche Forschung und verschafft diesem einzigartigen Archivmaterial bezüglich Zugänglichkeit und Webpräsenz ein Alleinstellungsmerkmal.“
Arbeitsintensives Projekt
Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer: „Das Team des Schlossmuseums leistet mit diesem arbeitsintensiven Projekt einen sehr wertvollen Beitrag zur Forschung und Dokumentation unserer Geschichte. Ich bin sehr dankbar für dieses großartige Engagement – nicht nur für dieses Projekt, sondern für das gesamte Ausstellungsprogramm im Jubiläumsjahr, das von Carl Kronberger über die Schützengeschichte bis hin zur großen Lebkuchenausstellung reicht.“


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