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Digitaler Marktplatz für Freistadt kommt, Forderung nach Primärversorgungseinrichtung abgelehnt

Mag. Michaela Maurer, 14.10.2020 19:15

FREISTADT. Im Freistädter Gemeinderat wurde die Errichtung eines Digitalen Marktplatzes beschlossen. Die Forderung nach einer Primärversorgungseinrichtung wurde abgelehnt. 

FPÖ-Fraktionsobmann Fritz Mayr und Stadtrat Harald Schuh stehen weiter zur Primärversorgungseinrichtung. Foto: FPÖ Freistadt

„Unser Herzensprojekt, die Primärversorgungseinrichtung (PVE) für Freistadt, wurde leider verschleppt. Trotz des eindeutigen Hinweises, dass die Oö. Gesundheits-Zielsteuerungskommission bereits 2018 Freistadt als gut geeigneten Standort festgelegt hat, sollen nun unter anderem vom Land eine Stellungnahme eingeholt werden“, zeigen sich FPÖ-Stadtrat Harald Schuh und Fraktionsobmann Fritz Mayr nach der Gemeinderatssitzung enttäuscht.

„Leider fehlt bei vielen der Weitblick, den drohenden Ärztemangel mit Weitsicht abzufedern. Die meisten Fraktionen argumentierten nur im Sinne der bestehenden Hausärzte, ohne den zukünftigen Bedarf und die Verbesserungen für die Bürger zu berücksichtigen. Für uns war ein gemeinsames Vorgehen mit den Hausärzten von Anfang an klar.“

Freude herrscht bei der FPÖ über die Zustimmung zum Digitalen Marktplatz. Das Stadtmarketing hat sich bereits vorab mit dieser Idee auseinandergesetzt. Auch die FPÖ forderte die Setzung dieses Schrittes. Mit breiter Mehrheit wurde dieses Vorhaben nun im Gemeinderat beschlossen.

Ein Digitaler Marktplatz ist eine gekühlte Paket-Abholstation, die vorrangig regionalen Direktvermarkten zugutekommen soll. Der konkrete Standort, die genauen Fördermittel und die konkreten Kosten stehen noch nicht fest. 


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