NR Jachs (ÖVP): Schmetterlinge und Fledermäuse dürfen S10-Weiterbau nicht verzögern

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 22.10.2020 16:47 Uhr

FREISTADT. Wegen Natur- und Umweltschutzauflagen soll sich laut der Freistädter Nationalratsabgeordneten der Weiterbau der S10 in Rainbach von Ende 2021 auf 2023 verzögern. Inakzeptabel für Jachs: „Hier geht es um das Wohlergehen der Bürger und die Weiterentwicklung der gesamten Region!“

„Die leidgeplagten Rainbacher Bürger sollen  nicht länger als unbedingt nötig auf den weiteren Ausbau der S10 warten müssen“ so Abgeordnete zum Nationalrat Johanna Jachs (ÖVP) aus Freistadt. „Die lange und von vielen sehnsüchtig erwartete S10 hat sich – nach ihrer Eröffnung im Jahr 2015 – als wahre Wirtschaftsaorta für die Region erwiesen, und den bis dahin vom Transitverkehr geplagten Gemeinden spürbare Entlastung verschafft“ berichtet Jachs.

Rascher Weiterbau nötig

„Es war aber auch immer klar, dass es einen raschen Weiterbau in Richtung Grenze braucht, da sämtliche nördlichen Gemeinden nach wie vor massiv unter dem Durchzugsverkehr leiden. Ist man auf der S10 unterwegs, entsteht aufgrund der enormen Aufnahmekapazität der Straße oft der Eindruck, es sei weniger Verkehr als früher – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall und besonders die Rainbacher sehen sich mit einer wahren Verkehrshölle konfrontiert. Wir müssen alles dafür tun, hier endlich für Erleichterung zu sorgen“ ist Jachs von der Notwendigkeit eines möglichst raschen Weiterbaus zutiefst überzeugt.

„Juristische Tricksereien“

„Wie jetzt bekannt wurde, soll sich der Baubeginn aufgrund von überzogenen Auflagen in Hinblick auf Natur- und Umweltschutz von Ende 2021 auf 2023 verschieben. Umweltschutz ist wichtig, keine Frage, aber er wurde im gesamten Verfahren immer mitgedacht – dass nun aufgrund juristischer Tricksereien von einigen einzelnen Gegner der dringend notwendige Weiterbau unnötig verzögert wird, ist das absolut nicht einzusehen – ich werde mich weiterhin für einen raschen Weiterbau der S10 und die Anliegen der verkehrsgeplagten Bürger im Norden von Freistadt einsetzen“ gibt sich Jachs kämpferisch. „Die Schaffung von Ersatzflächen für Fledermäuse und Schmetterlinge darf den fixfertig geplanten Weiterbau nicht weiter verzögern – hier geht es um das Wohlergehen der  Bürger und die weitere Entwicklung der gesamten Region“ so Jachs.

 

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