Baustart im Betriebsbaugebiet Freistadt Süd

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 25.11.2020 13:47 Uhr

FREISTADT. „Gemeinsam schaffen wir hier viele neue Arbeitsplätze für die Region“, freut sich Bürgermeisterin Elisabeth Teufer, dass die infrastrukturelle Erschließung des Inkoba-Betriebsbaugebietes im Süden von Freistadt jüngst begonnen hat. Auf dem rund 13,4 ha großen Areal wird in den nächsten Monaten die gesamte Infrastruktur – Wasser, Kanal, Retentionsmaßnahmen, Strom, Glasfaser, Gas und Verkehrswege – errichtet.

Die erste Betriebsansiedelung ist bereits im Gange: E&S-Motors hat vor einigen Wochen mit dem Bau eines neuen Firmengebäudes begonnen, das gleich mehrere Verwendungszwecke erfüllen wird. Zum einen wird darin eine moderne und top ausgestattete Karosseriewerkstätte mit Lackiererei untergebracht sein, zum anderen auch das neue „Reisemobilzentrum“ mit Schauraum für Wohnmobile und eigenem Camping-Shop. Die Braucommune will im Frühjahr mit dem Logistikzentrum starten.

Neue Zufahrt zur Kompostierungsanlage

Auch andere Betriebsansiedelungen sind bereits fixiert, mit einigen Interessenten ist man in Verhandlung. Im Zuge der Erschließung wird die Verbindungsstraße nach Trölsberg verlegt und die Zufahrt zur Kompostierungsanlage neu gestaltet: Die Straße wird verbreitert, sodass das Einbahnsystem aufgehoben werden kann. Bis zum Start der Kompostierungsanlage nach der Winterpause Mitte März soll dieser Teil befahrbar sein; insgesamt werden die Erschließungsarbeiten rund ein Jahr dauern.

Park&Ride-Anlage soll bis Mai fertig sein

Fleißig gebaut wird auch in unmittelbarer Nähe des Betriebsbaugebietes: Die erste Ausbaustufe der Park&Ride-Anlage wird laut Auskunft des Landes bis spätestens Mai 2021 fertig sein. Die zwei neuen Bushaltestellen werden am 13. April in Betrieb genommen. Rund hundert Kfz-Parkplätze und 20 Fahrradabstellplätze werden hier geschaffen. Radfahrer haben die Möglichkeit, ihre Bikes in verschließbaren Boxen sicher zu verwahren. „Ich freue mich, dass wir damit für unsere Pendler Verbesserungen schaffen und die Verkehrssituation in den umliegenden Siedlungsgebieten entlasten können“, so die Stadtchefin.

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