Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GRÜNBACH/OÖ. Von 18. bis 25. Jänner kann das Tierschutzvolksbegehren auf allen Gemeindeämtern und online unterzeichnet werden. Einer, der seine Unterschrift gerne unter die Forderung nach mehr Tierwohl setzt, ist der Biobauer Georg Leitner aus Helbetschlag, Gemeinde Grünbach.

Legt großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Tiere: Biobauer Georg Leitner Foto: privat
Legt großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Tiere: Biobauer Georg Leitner Foto: privat

„Ich werde das Volksbegehren unterzeichnen, weil die meisten Punkte meinem Verständnis von Tierschutz entsprechen“, sagt Georg Leitner. Der Biobauer bewirtschaftet seinen Bauernhof in Helbetschlag mit 16 Mutterkühen, die auch im Winter ganztätig Auslauf haben. „Meinen Tieren geht es gut, das merkt man auch an der Fleischqualität“, ist Leitner überzeugt, dass schlechte Tierhaltung sich in schlechterem Fleischwert niederschlägt.

Tierschutzgesetz nicht umgehen

Das österreichische Tierschutzgesetz sei ohnehin eines der strengsten in Europa. „Dieses zu umgehen, indem man ausländisches Fleisch ungekennzeichnet in Österreich verarbeitet, darf nicht mehr toleriert werden“, formuliert der Biobauer eine der Hauptforderungen des Volksbegehrens nach verpflichtender Herkunftskennzeichnung. „Auch mit quälenden Tierexporten muss Schluss sein“, so Georg Leitner, dem auch der Ruf nach Preiswahrheit bei bäuerlichen Produkten ein Anliegen ist.

Zwang zum Wachstum

„Ein Liter Milch kostet heute weniger als vor dem EU-Beitritt.“ Unter anderem daraus resultiere der Zwang zum Wachstum bäuerlicher Betriebe. „Mit 16 Mutterkühen ist mein Betrieb heute eine Kleinlandwirtschaft.“

Die Kernforderungen des Tierschutzvolksbegehrens umfassen etwa eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln, damit importierte Tierqual auf einen Blick für Konsumenten ersichtlich wird. Der Export von Kälbern soll gestoppt, Langstrecken-Tiertransporte eingeschränkt werden. Zudem sollen kleinbäuerliche Betriebe mehr Fördergeld erhalten und beim Einkauf mit Steuergeld, für öffentliche Kantinen in Krankenhäusern, Schulen oder Altenheimen auf regionale Lebensmittel gesetzt werden.

Weitere Details: www.tierschutzvolksbegehren.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Würdiger Abschied für Gutauer Bürgermeister Josef Lindner

Würdiger Abschied für Gutauer Bürgermeister Josef Lindner

GUTAU.Nach 41 Jahren im Gemeinderat und 23 Jahren als Bürgermeister wurde Sepp Lindner mit großer Wertschätzung und viel Herzlichkeit von ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Post plant Basis im Gemeindegebiet Neumarkt

Post plant Basis im Gemeindegebiet Neumarkt

NEUMARKT. 100 neue Arbeitsplätze für Neumarkt sind in greifbarer Nähe: Die Post plant eine zentrale Basis mit E-Auto-Flotte im Betriebsbaugebiet ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Arbeiterkammer Freistadt half nach schwerem Arbeitsunfall 

Arbeiterkammer Freistadt half nach schwerem Arbeitsunfall 

FREISTADT. Nach einem schweren Arbeitsunfall und dem Entzug seiner Versehrtenrente bekam ein 44-jähriger Arbeitnehmer aus dem Bezirk Freistadt ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Ein Baum, fünf Fraktionen, ein starkes Zeichen

Ein Baum, fünf Fraktionen, ein starkes Zeichen

FREISTADT. Über Parteigrenzen hinweg ziehen die fünf Freistädter Gemeinderatsfraktionen an einem Strang – für mehr Grün, Schatten und ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Urkunde zum zehnjährigen Jubiläum für mük

Urkunde zum zehnjährigen Jubiläum für mük

FREISTADT. Eine Urkunde überreichte Bezirksstellenleiter Thomas Denk von der Wirtschaftskammer Freistadt an Christa Oberfichtner und Maria Ruhsam ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer

Landtagsklub gedenkt zum zehnten Todestag des ehemaligen Freistädter Bürgermeisters Christian Jachs 

FREISTADT. Zum zehnten Todestag von Christian Jachs erinnerte die OÖVP an einen Politiker, der Freistadt und die regionale Politik nachhaltig ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Weitere Beiträge