Absurde Regeln für Lockerungen

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Hans Leitner, , 04.02.2021 15:17 Uhr

Kopfschütteln bei Funktionären, verzweifelte Anfragen vieler Pensionisten: Die „Lockerungen“ des Lockdowns sind für viele Menschen undurchführbar oder einfach nicht leistbar. Der Pensionistenverband verlangt eine sofortige Änderung dieser Vorgaben.

„Testpflicht für einen Friseurbesuch: Für Bewohner*innen aus den Randgemeinden sind das bis zu 60 Kilometer Fahrt – mit dem eigenen Auto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln annähernd eine Tagesreise – wenn es sie überhaupt gibt! Die Regierung hat offensichtlich keine Ahnung, wie das Leben im Land wirklich ausschaut“, ist der Bezirksvorsitzende des Pensionistenverbandes Freistadt, Hans Affenzeller, entsetzt über die Ignoranz, mit der unter dem Begriff „Lockerungen“ hier Schikanen für die Menschen aufgebaut werden. Im Bezirk Freistadt gibt es zwei Testzentren, eines in Freistadt, eines in Bad Zell. Hat man einen negativen Test erwirkt, so gilt er 48 Stunden. Der Reisetag zum Testen abgezogen geht sich damit ein Friseurbesuch am nächsten Tag aus, eine Fußpflege, Massage, Physiotherapie oder ähnliches in den nächsten Tagen geht schon nicht mehr – ein neuer Test ist notwendig. Natürlich testen auch etliche Hausärzte und Apotheken, dort aber muss man bis zu rund 50 Euro dafür bezahlen. Ältere und vor allem weniger mobile Personen vom gesellschaftlichen Leben und vor allem von persönlichen Dienstleistungen auszuschließen stellt eine massive Diskriminierung dar, stellt der Pensionistenverband sehr klar fest. Das muss sofort rückgängig gemacht und durch eine praktikable Lösung für alle ersetzt werden.

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