Bei Frühwirth bäckt jetzt die junge Chefin die Brötchen

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 07.03.2021 19:46 Uhr

ALTMELON/KÖNIGSWIESEN/LIEBENAU. In kompetenter weiblicher Hand ist die Bäckerei und Konditorei Frühwirth mit ihren drei Standorten seit Jahresbeginn. Natalie Frühwirth hat ganz bewusst Ja zum Familienunternehmen gesagt.

Regionalität, Qualität und Handwerk – das sind die Eckpfeiler, auf die Konrad Frühwirth und seine Gattin Maria ihr Unternehmen 1989 in Altmelon gegründet haben. Seit 1992 bäckt Frühwirth auch in Königswiesen seine Brötchen, und im Jänner 2020 wurde auch in Liebenau eine Filiale eröffnet. Tochter Natalie wird das Unternehmen in Konrads und Marias Sinne weiterführen, aber auch eigene, neue Ideen mit einbringen.

Zuckerbäcker-Erfahrungen

Die junge Unternehmerin hat nach ihrer fünfjährigen Ausbildung mit Matura an der Tourismusschule HLF Krems ihre ersten Erfahrungen als Konditorin in der Hofzuckerbäckerei L. Heiner in Wien gesammelt. Nachdem sie dann in der familieneigenen Backstube tätig war, absolvierte Natalie die Meisterschule für Bäcker und Konditoren in Wels und schloss sehr erfolgreich als Bäckermeisterin und Konditormeisterin ab.

Zum Studium nach Wien

Nachdem sie danach wieder im Familienbetrieb, vor allem im Verkauf, tätig war, begann die junge Meisterin ihr Studium Lebensmittel- und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur in Wien und schloss dieses Anfang 2020 ab. Seitdem ist sie wieder voll im Familienunternehmen tätig und voller Elan und Motivation bei der Sache. Mit Jahreswechsel hat Natalie Frühwirth offiziell die Leitung der Firma übernommen.

Die Firmenphilosophie

„Regionalität ist ein wichtiger Teil unserer Firmenphilosophie. Wir verwenden Produkte und Zutaten vorwiegend aus unserer Region, dem Mühl- und Waldviertel“, sagt die junge Firmenchefin. „Das Handwerk des Bäckers hat lange Tradition, der wir uns verpflichtet fühlen. Dabei sind wir stets bemüht, uns weiterzuentwickeln, zu lernen und zu wachsen. Wir backen Brot nach alten Rezepten, verarbeiten Produkte aus der Region und verzichten weitestgehend auf künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Unsere Produkte sind Einzelstücke und werden alle mit viel Handarbeit und geringem Maschineneinsatz hergestellt. Kneten, flechten, wirken, rollen – unsere Meister des Handwerks geben jeden Tag ihr Bestes.“

Bäcker ist längst kein rein männlich dominierter Beruf mehr. Damit auch morgen noch traditionell Brot gebacken wird, wird in der Bäckerei und Konditorei Frühwirth das handwerkliche Wissen an Lehrlinge weitergegeben. Derzeit befinden sich an den drei Standorten der Bäckerei, Konditorei und des Cafés Frühwirth sechs Lehrlinge in Ausbildung, davon vier angehende Bäcker und Bäckerinnen, eine Bäcker-Konditorin und eine Konditorin.

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