Johanna Jachs zu zehn Jahren Fukushima: "Kernkraft ist keine sichere und keine saubere Technologie"
FREISTADT. Anlässlich des zehnten Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Fukushima spricht sich auch Nationalratsabgeordnete Johanna Jachs gegen Atomkraft aus.

Am 11.März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima bereits zum zehnten Mal. „Dieser dramatische Unfall zeigte nach dem Supergau von Tschernobyl 1986 einmal mehr auf, dass die Kernkraft leider keine sichere und schon gar keine saubere Technologie ist“ zeigt sich die Freistädterin Johanna Jachs, Abgeordnete zum Nationalrat, anlässlich des strahlenden Jahrestags betroffen.
Die Katastrophe von Fukushima führte – zumindest in Teilen der EU – zu einem gewissen Umdenken - in Deutschland besiegelte dieser Unfall den Startschuss zum Atomausstieg. „Leider zeigt sich, befeuert durch die Debatte um die Energiewende und die Dekarbonisierung, dass der Atomkraft in weiten Teilen der Welt eine Renaissance bevorstehen könnte – aus den Katastrophen der Vergangenheit sollten man aber die Lehren ziehen und verstärkt den Ausbau erneuerbarer Energiequellen forcieren“, so die Abgeordnete, die das Anti Atom Komitee Freistadt bei seiner Arbeit unterstützt.
„Ein großes Danke an Manfred Doppler und sein Team, die seit vielen Jahren aktiv vor den Gefahren der Atomkraft warnen und dafür sorgen, dass das Thema im Bewusstsein der Menschen bleibt. Denn eines ist klar: für unsere Kinder wünsche ich mir eine Zukunft, in der die Bedrohung durch die Gefahren der Atomkraft lediglich ein Kapitel in den Geschichtsbüchern ist“, schließt Jachs.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden