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PREGARTEN. Eine zweite Chance für Langzeitarbeitslose bietet das kommunale Job-Restart-Programm von AMS und Land OÖ. Die Gemeinden müssten dabei nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen. Diese Chance will Vizebürgermeister Alexander Skrzipek für Pregarten ergreifen, weil es gerade bei der Grünraumpflege auch Bedarf in der Stadt gibt: „Das wäre eine Win-Win-Situation. Wir bieten  einem Langzeitarbeitslosen eine zweite Chance und bekommen Hilfe bei der Pflege unserer Grünflächen.“

SP-Vizebürgermeister Alexander Skrzipek Foto: SPÖ
SP-Vizebürgermeister Alexander Skrzipek Foto: SPÖ

Erste Gespräche zum Restart-Programm auf Gemeindeebene haben bereits stattgefunden. Jetzt geht es – so Skrzipek – darum, die geeignete Person zu finden. 

1.894,50 Euro brutto pro Monat

Insgesamt 1.000 Plätze stehen für Städte und Gemeinden im „Restart“-Programm zur Verfügung. Die ersten beiden Monate der zwölfmonatigen Anstellung finanziert das AMS zur Gänze, danach trägt es zwei Drittel der Kosten. Zum verbleibenden Drittel schießt das Land OÖ noch die Hälfte zu. „Es ist also auch ein finanziell attraktives Angebot, mit dem wir als Gemeinde Menschen ohne Arbeit helfen können und gleichzeitig unseren städtischen Bauhof bei der Grünraumpflege entlasten“, informiert Skrzipek. Erst vor wenigen Tagen hat der zuständigen Wirtschaftslandesrat Achleitner alle Gemeinden angeschrieben das seit 1. April gültige Restart-Programm verstärkt anzusprechen. Als Ausbildungsentschädigung für den Projektzeitraum sind maximal 1.894,50 Euro brutto vorgesehen.

Ausweg aus der Langzeitarbeitslosigkeit

Auch wenn zahlreiche Industriebranchen regelrecht boomen und die Arbeitslosenzahlen sinken ist die Langzeitarbeitslosigkeit in ungelöstes Problem. „Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist nach wie vor weit über dem Vorkrisenniveau. Menschen, die bereits ein Jahr oder länger keinen Arbeitsplatz mehr haben, tun sich auch bei der Jobsuche extrem schwer. Mit dem Restart-Jahr würden sie wieder fit für den Arbeitsmarkt und hätten auch nach der zwölfmonatigen Anstellung wieder bessere Chancen – oder werden womöglich sogar von den jeweiligen Gemeinden übernommen“, erklärt Skrzipek.


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