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KÖNIGSWIESEN. „Die Gemeindepolitik ist öffentlich geworden“, zieht Richard Obereder, Fraktionsobmann der Bürgerliste fürKW, eine erste Zwischenbilanz nach deren Einzug in den Gemeinderat. „Auch bei den anderen Fraktionen hat fürKW einen Schub bei der Öffentlichkeitsarbeit bewirkt“, freut sich Obereder.

Richard Obereder: „Aus der Bürgerliste fürKW ist ein Verein geworden.“ (Foto: privat)
Richard Obereder: „Aus der Bürgerliste fürKW ist ein Verein geworden.“ (Foto: privat)

„Im Sinne eines Wettbewerbs der Ideen bei Projekten sehen wir das sehr positiv“, meint Obereder. Mehr Transparenz in der Gemeindepolitik war eines der Wahlkampfthemen gewesen.Das Nein der anderen Fraktionen zum Antrag von Neo-Bürgermeister Roland Gaffl, einen zweiten Vizebürgermeister für Mönchdorf einzusetzen, sei „enttäuschend gewesen, aber für unsere Motivation nicht abträglich“. „Unseren Wahlkampf haben wir auf fünf Themen aufgebaut. Einige davon kosten in der Umsetzung nicht einmal Geld, sie regeln das Zusammenleben einfach anders“, betont Obereder.

Ausschüsse als Ort der Diskussion

In den Ausschüssen des Gemeinderats will fürKW die Themen Bauland, Freizeitpark/Freizeitgestaltung für Kinder, Schulwegsicherung und Marktplatzgestaltung nun einbringen. Richard Obereder: „Die Ausschüsse sind ein fraktionsübergreifendes Medium, ein Ort der Diskussion, wo wir gemeinsam Ideen und Vorhaben ausarbeiten und präzisieren können.“ Die Bürgerinitiative, die sich von Anfang an nicht als Partei verstanden hat, ist seit heuer ein Verein, dem man als ordentliches oder außerordentliches Mitglied bzw. als Unterstützer beitreten kann. „Wir haben derzeit 33 Mitglieder, die sich aktiv einbringen. Gemeindepolitik geht alle an, und sich unparteiisch für Königswiesen zu engagieren, ist für manche leichter als in einer etablierten Partei“, lädt Ober­eder zum Aktivwerden ein.

Info: www.fuerkw.at

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