WKO Freistadt vor Ort: Betriebserweiterungen erleichtern
LIEBENAU. Damit Familienunternehmen wie Motorik Penz erfolgreich bleiben können, muss es Platz für Wachstum geben. „Denn unsere Betriebe brauchen Lebensraum zur Entwicklung“, betont WKO-Obmann Christian Naderer.

Mut, Geschick und Glück. Das sind jene Faktoren, mit denen es Johann Penz gelungen ist, weitab zentraler Verkehrsachsen Jobs zu schaffen. Um das Holz aus dem eigenen Wald besser nutzen zu können, beginnt der Landwirt aus Liebenau 1995 mit dem Bau von Spielgeräten und Gartenmöbeln. 2009 gründet er die Spiel Sport Motorik Penz GmbH. Auf unternehmerischen Mut folgt Glück: Es kommt zur Kooperation mit dem Sportwissenschaftler und Motorikparks®-Erfinder Roland Werthner. Einzigartige Bewegungsoasen in der Natur zu schaffen, wird so zur erfolgreichen Firmenstrategie. „Seither haben wir Motorikparks® unter anderem in Gamlitz, Ansfelden, Saalbach, Wien oder Innsbruck mit mehreren tausend Quadratmetern Gesamtfläche gebaut“, sagt der Firmengründer. Eine Betriebserweiterung ist dringend nötig. In der Region machen Zersiedlungen, schwierige Topografie und Schutzgebiete geeignete Flächen extrem rar. „Die Genehmigungsverfahren zur nötigen Flächenwidmung arten in einen Hürdenlauf aus“, sagt Juniorchef Lukas Penz. „Mit Hilfe der WKO Freistadt ist uns nach eineinhalb Jahren endlich die Erweiterung des Betriebsbaugebiets gelungen.“ Dass es Betrieben in einer strukturschwachen Region mit vielen Pendlern oft sehr schwer gemacht wird, am bestehenden Standort zu wachsen, ist für WKO-Obmann Christian Naderer kaum zu verstehen. Naderer erinnert daran, dass immer betont werde, man müsse die Arbeit zu den Menschen bringen. „Johann Penz macht genau das. Deshalb wird die WKO Freistadt alles unternehmen, damit die Raumordnung in ländlichen Regionen neuen Lebensraum für Unternehmen leichter zulässt.“


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