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KEFERMARKT. Gemeinsam mit Wissenschaftlern erarbeiteten Gemeindevertreter konkrete Maßnahmen, um im Ernstfall für Naturkatastrophen gewappnet zu sein.

Forschungsteam mit Vertretern der Gemeinde Kefermarkt (Foto: EBF)
Forschungsteam mit Vertretern der Gemeinde Kefermarkt (Foto: EBF)

Die Gemeinde Kefermarkt hat sich einem intensiven, dreiteiligen Prozess zur Vorsorge und Bewältigung von Naturgefahren in Zeiten der fortschreitenden Klimakrise gestellt. In den ersten beiden Workshops stand im Rahmen des Naturgefahrenchecks die Stärkung des Risikobewusstseins und der Vorsorgekapazität der Gemeinde im Vordergrund.

Im Plenum wurden verschiedene Naturgefahren in ihrer Bedeutung für Kefermarkt eingestuft. Als besonders relevant haben sich dabei die Risiken „Starkregen/Hangwasser“ und „Hitze/Dürre/Trockenheit“ herausgestellt. Beim Abschlusstermin, welcher Teil eines bundesweiten Forschungsprojektes ist, wurden diese Ergebnisse von Wissenschaftlern aufgegriffen und gemeinsam wurden konkrete Maßnahmen sowohl im Wirkungsbereich der Gemeinde als auch auf (über)regionaler Ebene erarbeitet.

Leitfaden für andere Gemeinden

„Wir sind stolz, als erste Gemeinde in Österreich den Workshop absolviert zu haben und unsere Erfahrungen aus dem bisherigen Naturgefahrenmanagement mit der Wissenschaft teilen zu können“, sagt Bürgermeister Herbert Brandstötter. Damit auch andere Gemeinden von diesem Prozess profitieren, werden die Prozessschritte vom Forschungsteam in einem Leitfaden zusammengefasst. Ziel des Forschungsprojektes pathways ist es, das Bewusstsein von kommunalen Entscheidungsträgern für die Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen klimabedingten Risiken zu schärfen und gemeinsam konkrete Maßnahmen und Schritte zu definieren, wie diese in Zukunft zusammen gedacht und proaktiv angegangen werden können.


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