Fachhochschule Oberösterreich bei Forschung auf Überholspur
HAGENBERG. Im Jahr 2022 konnte die Fachhochschule OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH einen Gesamtumsatz (inklusive F&E-Beteiligungen) von 28,5 Millionen Euro erzielen, was einen Anstieg von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Zurückzuführen ist der Erfolg auf die hervorragende Leistung von insgesamt 247 Vollzeit-Mitarbeitern in der F&E sowie 241 Professoren der FH OÖ.
Von den Forschungsleistungen und dem Know-how der FH OÖ profitieren auch mehr als 600 Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft. 2022 wurden insgesamt 546 Forschungsprojekte abgewickelt, wovon 95 neu gestartet wurden. In internationalen Fachzeitschriften, Büchern oder auf wissenschaftlichen Konferenzen wurden 523 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.
Zudem leistet die FH OÖ in zahlreichen Projekten einen relevanten Beitrag zur grünen sowie digitalen Transformation. 61 Prozent der laufenden Projekte adressieren Umweltaspekte – besonders in den Bereichen saubere Energie, nachhaltige Produktion, klimaschonende Mobilität und gesunde Lebensmittel. Knapp 42 Prozent treiben parallel dazu auch Aspekte der Digitalisierung voran.
Zukunftsweisende Forschung am Campus Hagenberg
Die Entwicklung digitale Lösungen steht vor allem am Research Center des FH OÖ Campus Hagenberg im Fokus. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftsgebieten und Wirtschaftspartnern widmet man sich drei großen Forschungsschwerpunkten mit enormen Zukunftspotential: Informations- und Kommunikationssysteme, Medien- und Wissenstechnologien sowie Software Technologie und Anwendungen.
Insgesamt 14 Forschungsgruppen und zwei Josef Ressel-Zentren arbeiteten im Jahr 2022 an innovativen Lösungsansätzen zur Weiterentwicklung der Mensch-Computer-Interaktionen, die von Technologien des Alltags bis hin zur Entwicklung neuer Algorithmen und Modellen und der Anwendung modernster Software reichen.
Drei derzeit laufende Forschungsprojekte am Campus Hagenberg geben die unterschiedlichen Dimensionen von Digitalisierung wieder: Geforscht wird unter anderem im Bereich nachhaltiger Energiewirtschaft, Ökologie und Biodiversität sowie Mixed Reality und Informationsvisualisierung. Die interdisziplinären Projekte werden auf EU- als auch Landesebene abgewickelt und mit einer Gesamtsumme von rund 3,5 Millionen Euro gefördert.


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