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BEZIRK FREISTADT. Bei der Arbeiterkammer-Wahl von 5. bis 18. März tritt die ÖAAB-FCG mit einer Doppelspitze an.

Günter Lorenz, Cornelia Pöttinger, Franz Lumetsberger und Hubert Nötstaller (Foto: ÖAAB)
Günter Lorenz, Cornelia Pöttinger, Franz Lumetsberger und Hubert Nötstaller (Foto: ÖAAB)

Der OÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB und die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) werden bei dieser Wahl als „Die Zwei. ÖAAB – FCG, Österreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund – Fraktion Christlicher Gewerkschafter“ als Liste 2 am Stimmzettel zu finden sein. Cornelia Pöttinger und Franz Lumetsberger, Vizebürgermeister aus Königswiesen, führen gemeinsam die Liste ÖAAB-FCG an. 188 Kandidaten, davon 62 Frauen, befinden sich auf der Liste. „Unser Ziel ist es, weiterhin eine starke Kraft in der Arbeiterkammer zu sein“, sagt Fraktionsobfrau Pöttinger. Im Moment besetzen die ÖAAB-FCG-Arbeiterkammerräte 15 der 110 Mandate in der AK-Vollversammlung.

Kandidaten aus dem Bezirk

Franz Lumetsberger kandidiert auf dem zweiten Listenplatz, Hubert Nötstaller (Vizebürgermeister Unterweißenbach) auf dem 14. Platz. Weitere Kandidaten aus dem Bezirk Freistadt sind Anita Manzenreiter aus Freistadt, Thomas Ramer, Vizebürgermeister in Wartberg ob der Aist, Sandra Zeitlhofer aus Hagenberg, Leopold Jahn aus St. Oswald/Fr., Katharina Jachs aus Rainbach, Thomas Wurm aus St. Leonhard/Fr., Andrea Schinnerl, Vizebürgermeisterin in Bad Zell, und Daniela Lengauer aus Leopoldschlag.

„Pendler entlasten“

ÖAAB und FCG bauen auf ein gemeinsames Fundament, das von einem christlich-sozialen Weltbild und dem Bekenntnis zu einer gelebten Sozialpartnerschaft getragen ist. Ihre Hauptthemen sind Leistung muss sich lohnen, Familien stärken, Pendler entlasten und Pflege sichern. So fordern sie, Steuerfreibetrag für 18 Überstunden monatlich dauerhaft einzuführen und steuerliche Anreize für Vollzeitarbeit zu schaffen. „Wer arbeitet und Leistung bringt, darf nicht der Dumme sein“, spricht sich Franz Lumetsberger für eine Steuererleichterung für Vollzeit aus. Weiters steht ein automatisches Pensionssplitting auf ihrem Programm. „Wir finden es nur fair, dass für jenen Elternteil, der sich nach der Geburt eines Kindes hauptsächlich der Betreuung widmet, diese Zeit entsprechend auf die Pension angerechnet wird“, heißt es vom ÖAAB-FCG. ÖAAB und FCG fordern weiters eine kilometergenaue finanzielle Unterstützung mit dem Pend-lereuro neu, die Errichtung von zusätzlichen Park&Ride-Anlagen rund um Ballungszentren, die schnellstmögliche Umsetzung der Straßen- und Infrastrukturprojekte in und rund um Linz, eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs im ländlichen Raum und attraktive attraktive Monats- und Jahreskarten auch für Teilzeitbeschäftigte.


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