Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FREISTADT. Ab März hat das Anti Atom Komitee eine neue Adresse im Gebäude der Katharinen Apotheke in der Linzer Straße in Freistadt. Von dort aus leistet das aktive Team künftig weiter kräftig Bewusstseinsarbeit darüber, dass die Atomkraft nichts zur Energiewende beitragen kann und dass sie keineswegs grün ist.

Die Schlüssel übergeben: Regina Mittmannsgruber, Sandra Wagner, Elisabeth Hackl-Winkler, Manfred Doppler, Baumeister Ulrich Gutenthaler und Gerold Wagner (v. l.) (Foto: privat)

Immer wieder ist im Zusammenhang mit Klimawandel und Energiewende die Rede von Atomkraft, ja sogar von der Unverzichtbarkeit von deren Ausbau. „Die Atomlobby ist wirtschaftlich am Ende und versucht sich, als angeblich grüne Energie, mit Geldern aus EU-Fördertöpfen über Wasser zu halten“, betonen die Mitarbeiter des Anti Atom Komitee in Freistadt. „Das gelingt leider auch immer wieder. Wir alle wissen, dass Atomkraft nichts zur Energiewende beitragen kann und dass sie schon gar nicht grün ist. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Informationen, die das eindeutig beweisen, ans Licht zu holen.“

Team verjüngt

Ab März hat das Anti Atom Komitee eine neue Adresse im Gebäude der Katharinen Apotheke in der Linzer Straße. Das neue helle Büro ist etwas kleiner, zugunsten der Projekte kann ein wenig Miete gespart werden. Auch das Team hat sich im vergangenen Jahr neu formiert. „Mich freut es besonders, dass wir Gerold Wagner als neuen Mitarbeiter gewinnen konnten, weil er schon seit fast 20 Jahren unsere Anti Temelín Post mitgestaltet hat und bestens mit dem Anti Atom Thema vertraut ist“, so der Obmann Manfred Doppler. Weiter läuft noch die Unterschriftenaktion gegen ein grenznahes Endlager und den Ausbau der Atomkraft in Tschechien. Um eine Online-Petition erweitert sollen die gesammelten Unterschriften am Ende wieder an die Bundesregierung übergeben werden.

Bereits im Herbst begann die neue Wanderausstellung. Hier werden auf Roll-ups aktuelle Themen zu Atomkraft wie „AKWs rund um Österreich“ oder „Urangewinnung“ in diversen Facetten einfach und übersichtlich dargestellt und gegebenenfalls zu weiterführenden Online-Seiten verlinkt. Vorerst in Schulen und in Kombination mit den bewährten und beliebten Schulvorträgen soll dieses Projekt um neue Themen erweitert und auf den öffentlichen Raum ausgebreitet werden. „Auch bei diesem noch immer salopp ,Schulvorträge‘ genannten Projekt ruhen wir uns nicht auf den Lorbeeren aus. Längst sind die Schüler voll eingebunden und es handelt sich eher um Workshops als um Vorträge im klassischen Sinn,“ erklärt Manfred Doppler.

Märchen vom billigen Atomstrom

„Wirtschaftlich seit Jahren am Ende versucht die Atomlobby nun, bei den Maßnahmen gegen den Klimawandel mitzunaschen ohne etwas beizutragen. Die Gelder wären natürlich verloren und wir müssen unseren Teil beitragen, das zu verhindern“, betont Manfred Doppler weiter. „Momentan kommen praktisch von allen Seiten Meldungen über die angebliche Unverzichtbarkeit von Atomenergie und vermeintliche Neuentwicklungen. Oft ist auch noch die Rede von billigem Atomstrom. Das Gegenteil trifft zu! Solchen Ammenmärchen entgegenzuwirken ist unser Ziel und mit echten Informationen und dem Hausverstand jedes Einzelnen sehen wir eine gute Chance, die Tatsachen zurechtzurücken“, bemerkt Gerold Wagner.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden