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PIERBACH. Die enorme Menge von 165.000 Litern Heizöl konnte seit der Gründung der Pierbacher Nahwärme-Genossenschaft eingespart werden. Das entspricht einer Menge von 509 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Ein Erfolgsmodell: die Nahwärme-Genossenschaft Pierbach (Foto: privat)
  1 / 2   Ein Erfolgsmodell: die Nahwärme-Genossenschaft Pierbach (Foto: privat)

Die Nahwärme Pierbach eGen mbH wurde am 22. April 2006 gegründet und nahm am 19. November 2007 ihren Betrieb auf. 26 Genossenschafter lieferten damals an 28 Haushalte Energie zum Heizen und für Heißwasser.

Das Team um Obmann Christian Kastenhofer ist stets bemüht, den genossenschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Das bedeutet einerseits, den Genossenschaftsmitgliedern akzeptable Hackgutpreise zu bezahlen und andererseits den Kunden leistbare Wärme zur Verfügung zu stellen. Steigendes Interesse an der Versorgung mit Nahwärme führte dazu, dass ein Zubau der Heizzentrale sowie die Erweiterung des Versorgungsnetzes nötig wurde. So konnte 2021 ein neuer Ofen mit 300 kw Leistung und ein Pufferspeicher mit 20 Kubikmetern in Betrieb genommen werden. 2023 wurde das Wärmeversorgungsnetz um zehn Anschlüsse erweitert. Mittlerweile ist die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder auf 34 angestiegen; die der Kunden wurde mit 49 Abnehmern beinahe verdoppelt.

Mit der verkauften Wärme durch Biomasse konnten in der Vergangenheit rund 165.000 Liter Heizöl, das sind ca. 509 Tonnen Kohlendioxid jährlich, eingespart werden. Die überwiegende Menge an Hackgut kommt aus den Wäldern Pierbachs. Diese sehr kurzen Wege der Energie vom Erzeuger zum Kunden sind ebenfalls sehr umweltschonend.

Die Nahwärme Pierbach eGen mbH bedankt sich bei allen Kunden und Genossenschaftsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.


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