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St. Leonhard: Premiere für Hybridmarkt im Bezirk Freistadt

Mag. Claudia Greindl, 12.06.2024 09:40

ST. LEONHARD. Den ersten Hybridmarkt im Bezirk Freistadt betreibt Elke Wurm aus St. Leonhard. Ihr Nah & Frisch-Geschäft kann dadurch die Öffnungsdauer auf 72 Stunden pro Woche ausdehnen.

Elke Wurm bei der Selbsbedienungskasse in ihrem Nah & Frisch-Markt. "Das Einkaufen in unserem Hybridmarkt ist einfach und selbsterklärend." (Foto: privat)
Elke Wurm bei der Selbsbedienungskasse in ihrem Nah & Frisch-Markt. "Das Einkaufen in unserem Hybridmarkt ist einfach und selbsterklärend." (Foto: privat)

Das 2020 eröffnete Lebensmittelgeschäft hat weiterhin ganz normale Öffnungszeiten, zu denen Personal anwesend ist. Seit Kurzem kann aber zusätzlich im Selbstbedienungsmodus eingekauft werden, und zwar von Montag bis Freitag von 18 bis 19.30 Uhr, am Samstagnachmittag sowie am Sonntag von 8 bis 12 Uhr. Die Kunden bekommen mit Bankomat- oder Kreditkarte Zugang zum Geschäft, suchen sich die Waren aus einem leicht eingeschränkten Sortiment (keine Feinkost, kein Alkohol) aus und bezahlen diese bargeldlos an der Selbstbedienungskasse. Derzeit läuft die Testphase. „Bei uns ist eine Kassenumstellung angestanden, daher haben wir uns gleich für die Einführung des Hybridsystems entschieden“, sagt Elke Wurm, die auch das Café Leonhardis betreibt. „Die erweiterten Öffnungszeiten sind die perfekte Ergänzung, etwa wenn jemand am Sonntag frisches Gebäck im Geschäft kaufen möchte“, so Wurm.

Investiert werden musste in Trennwände und versperrbare Schiebetüren sowie in die Zugangskontrolle. „Das Konzept stammt von der eccovia smart store solutions gmbh aus Wels und wurde in Zusammenarbeit mit der Unimarkt-Gruppe umgesetzt. Wir haben uns unter anderem Anregungen beim Hybridmarkt Pötscher in Schenkenfelden geholt. Ich kenne das Konzept auch schon von London-Reisen“, erzählt Elkes Mann Andreas. Auch in Reichenthal gibt es seit kurzem einen Hybridmarkt. Das Konzept bezeichnet die Wirtschaftskammer besonders für ältere Menschen, Familien und Personen ohne Fahrzeug als zukunftsträchtig und unverzichtbar. Der Einkauf im Hybridmarkt ist laut Elke Wurm selbsterklärend und auch für technisch wenig versierte und ältere Menschen leicht zu schaffen. „Bei der Kasse zieht man das Produkt über den Scanner oder verwendet den Handscanner und bezahlt ganz normal mit der Karte“, so Wurm. Er ist überzeugt, dass im Bezirk bald weitere Hybridmärkte folgen werden.


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12.06.2024 20:37

Hybridmarkt alles schön und gut

Wunderbare Idee, funktioniert auch schon im Bezirk Urfahr zB. In Schenkenfelden. Toll für diejenigen die eine Chance haben länger Einkaufen zu können. Toll für das Unternehmen, um Umsatz zu lukrieren ohne Personalkosten zu habe. Aber jedes Kassensystem, dass ohne Personal funktioniert schadet unserm Sozialsystem. Diese Kassensysteme zahlen keine Sozialversicherung, tragen nichts zum Pensionssystem bei und liefern auch keine Lohnsteuer in unser Finanzsystem. Zusätzlich trägt jede Kartenbezahlung zum Geldtransfer vom Bürger in die Banksysteme bei. Hier wird die Politik gefordert sein die Staatsfinazierungssysteme anzupassen. Trotzdem Danke an die Nahversorger, die trotz wiedrigster Bedingungen für die Bevölkerung da sind.