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RAINBACH. Am Marktplatz in Rainbach im Mühlkreis können sich Interessierte ab sofort über Planung, Bau und Betrieb der S 10 Mühlviertler Schnellstraße im Abschnitt Nord ein detailliertes Bild machen.

 (Foto: Asfinag)
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Egal, ob Schulkind oder Erwachsene, technisch mehr oder wenig interessierte Personen: „Die Ausstellung führt alle einfach und verständlich hinter die Kulissen der künftigen Umfahrung Rainbach. Transparenz, Bürgernähe, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind die großen Themen bei der gegenwärtigen Errichtung der Entlastungstrecke. Diesen widmen wir auch viel Platz in unserer neuen Schau“, sagt Andreas Fromm, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, der die Ausstellung gemeinsam mit Günter Lorenz, Bürgermeister von Rainbach, sowie Anita Gstöttenmayr, Bürgermeisterin von Leopoldschlag, eröffnete. Die Infobox ist selbsterklärend und täglich von 8 bis 17 Uhr zugänglich.

Sie umspannt einen Gesamtblick auf die Schnellstraße im Mühlviertel sowie auf das Unternehmen Asfinag, beleuchtet Bauvorgänge wie beim Tunnel Vierzehn, erklärt, warum beim Projekt ein Drittel der Investitionen Umweltmaßnahmen gewidmet sind oder vor Baubeginn Schmetterlinge und Echsen umgesiedelt wurden.    

Das Projekt S 10 im Abschnitt Nord

Ende 2023 erfolgte der Spatenstich zur Errichtung der S 10 Mühlviertler Schnellstraße im Abschnitt Freistadt Nord bis Rainbach Nord. Die sieben Kilometer lange West-Umfahrung für Rainbach wird Mitte 2027 fertiggestellt und steht ganz im Zeichen von Verkehrsentlastung, Anrainer- und Umweltschutz. Die Asfinag investiert in den Streckenneubau 346 Millionen Euro. Die Umfahrung bringt in den Wohngebieten ein Plus an Verkehrssicherheit und Lebensqualität.

Der Tunnelvortrieb bei der Ortschaft Vierzehn soll bereits im Frühjahr 2025 abgeschlossen werden. Auch beim sogenannten Baulos 2 (Nordportal Tunnel Vierzehn bis Rainbach Nord) wurden bereits Leitungen im Boden umgelegt und es laufen die Arbeiten seit Mitte September 2024.

Für das letzte knapp neun Kilometer lange Teilstück von Rainbach Nord bis Wullowitz sind die Planungen für die Trasse weitgehend abgeschlossen. 2025 soll die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den letzten „Lückenschluss“ starten.

      


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