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Familienbund-Präsidentin Johanna Jachs für Einführung einer Krisenkarenz für Eltern

Mag. Claudia Greindl, 16.03.2026 13:38

FREISTADT. Die Einführung einer Krisen- oder Teilzeitkarenz schlägt Familienbund-Präsidentin Vizebürgermeisterin Johanna Jachs (ÖVP) vor. 

Johanna Jachs, Präsidentin des Österreichischen Familienbunds (Foto: ÖVP)
Johanna Jachs, Präsidentin des Österreichischen Familienbunds (Foto: ÖVP)

Der Österreichische Familienbund hat das Jahr 2026 unter das Motto „Schau hin –Verantwortung leben“ gestellt. Angesichts des veränderten Alltags von Familien durch den früheren Kindergarteneintritt, die zunehmende Erwerbstätigkeit von Eltern und die wachsende Präsenz digitialer Medien macht man sich beim Familienbund Gedanken, wie Eltern und Kinder bestmöglich unterstützt werden können. 

Unter anderem nennt die Freistädter Nationalratsabgeordnete eine stärkere Verankerung von Elternbildung im Mutter-Kind-Pass, eventuell kombiniert mit einer Bonuszahlung, wenn bestimmte Module besucht werden. Auch familienfreundlichere Arbeitsmodelle seien ein wichtiger Bestandteil modernen Familienpolitik.

Echte Entlastung durch Teilkarenz

„Manche Lebenssituationen erfordern, dass Kinder besonders viel Unterstützung bekommen – sei es bei schulischen Schwierigkeiten, psychischen Belastungen oder familiären Krisen. Genau hier könnte eine Krisen-(Teilzeit-)karenz Familien echte Entlastung bieten“, so Jachs weiter. Diese würde es Eltern ermöglichen, vorübergehend beruflich kürzerzutreten und ihr Kind in dieser schwierigen Phase gezielt zu begleiten. „Orientiert am Modell der Bildungskarenz könnten Eltern so gemeinsam mit passenden Fachpersonen die Probleme an der Wurzel angehen.“


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