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Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt sinkt auf 2,9 Prozent

Mag. Claudia Greindl, 03.04.2026 19:22

BEZIRK FREISTADT. Ende März lag die Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt bei 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Februar sinkt die Quote aufgrund der beginnenden Bausaison um 1,1 Prozentpunkte.

Mit 882 Personen (400 Frauen/482 Männer) sind derzeit um 129 weniger beim AMS Freistadt arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. (Foto: Weihbold)

Im Vergleich zum März des Vorjahres sinkt die Quote um 0,4 Prozentpunkte. Insgesamt sind derzeit mit 882 Personen (400 Frauen/482 Männer) um 129 weniger beim AMS Freistadt arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenzahlen sinken damit um 12,8 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang aller OÖ Bezirke.

„Der frühe Arbeitsbeginn im Bau- und Baunebengewerbe beeinflussen diese Entwicklung maßgeblich“, sagt AMS Freistadt-Leiter Alois Rudlstorfer. Allein in diesen Bereichen gibt es laut Rudlstorfer Ende März um mehr als 80 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Der Rückgang bei den Arbeitslosen betrifft sowohl Frauen als auch Männer und ist über alle Altersgruppen verteilt.

190 offene Stellen gemeldet

Im März werden dem AMS von den Unternehmen des Bezirks 190 offene Stellen gemeldet. Das sind um um 18 Prozent mehr als im Februar 2025. Gleichzeitig können 203 offene Stellen (+7,4 Prozent) besetzt werden. „Wären da nicht die unvorhersehbaren Entwicklungen in verschiedenen Teilen der Welt, würde ich sagen, dass sich unser Bezirk arbeitsmarktpolitisch recht gut entwickelt“, sagt Rudlstorfer

 Jugendarbeitslosigkeit:

126 Jugendliche (52 Frauen/74 Männer) sind Ende März beim AMS Freistadt zur Arbeitsuche angemeldet. Das sind um neun weniger als im Vorjahr. „Da es uns ein großes Anliegen ist, die Jugendarbeitslosigkeit möglichst niedrig zu halten, werden sie rasch mit Arbeits- oder Schulungsangeboten, versorgt, damit ihre Arbeitslosigkeit so schnell wie möglich wieder endet“, sagt Freistadts AMS Chef..

 Arbeitskräftebedarf:

434 offenen Stellen bedeuten im Jahresvergleich einen Rückgang um elf offenen Stellen bzw. 2,5 Prozent. „Der Rückgang ist weiterhin da, schwächt sich jedoch merklich ab. Im Jänner betrug der Rückgang im Jahresvergleich noch 9,5 Prozent“, sagt Freistadts AMS- Chef. Am stärksten ist der Rückgang bei der Suche nach Mitarbeitern in den Fremdenverkehrsberufen (-35,4%), in den technischen Berufen (-34,8%) und im Handel (-27,7%). Ein leichtes Plus gibt es in den Metall- und Elektroberufen und den Büroberufen. Als positives Signal wertet Rudlstorfer die Tatsache, dass dem AMS Freistadt, im Jahresvergleich, wieder mehr offene Stellen gemeldet werden.

Die meisten offenen Stellen gibt es derzeit in 

  • Gesundheitsberufen (72)
  • Metall- und Elektroberufen (56)
  • Handel (34)
  • Fremdenverkehrsberufen (31)
  • Bauberufen (31)
  • Büroberufen (29)
  • Hilfskräfte in den verschiedensten Branchen (23)
  • Technischen Berufen (15)
  • Verkehrsberufen (13)
  • Reinigungsberufen (12)
  • holzverarbeitenden Berufen (11)

Lehrstellenmarkt:

Eine leichte Entlastung könnte es für Unternehmen im Sommer bei der Suche nach passenden Lehrlingen geben. Für einen Lehrbeginn ab Ende dieses Schuljahres sind derzeit mit 143 Jugendlichen um 45 mehr beim AMS gemeldet als im Vorjahr. „Die Herausforderung wird nun sein, diese zusätzlichen Jugendlichen für die Aufnahme einer Lehre im Bezirk zu gewinnen“, sagt der Freistädter AMS Chef.

179 offene Lehrstellen (56 davon sind sofort zu besetzen) in den verschiedensten Berufen sind derzeit von den Freistädter Unternehmen beim AMS gemeldet.

Diesen vielen offenen Lehrstellen stehen lediglich 21 Jugendliche gegenüber, die ab sofort eine Lehrstelle suchen. Dazu kommen noch die 143 Jugendlichen, die derzeit noch das letzte Pflichtschuljahr absolvieren, sich aber schon jetzt für die Lehrstellensuche ab Sommer 2026 beim AMS angemeldet haben.

Die meisten freien Lehrstellen:

  • Handel und Verkehr (39)
  • Bauberufe (37)
  • Fremdenverkehrsberufe (35)
  • Metall- und Elektroberufe (33)
  • holzverarbeitende Berufe (17)

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