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MÜHLVIERTEL. Für untragbar hält Landesrat Stefan Kaineder, Landessprecher der Grünen OÖ, ein geplantes Atommüll-Endlager in Grenznähe zu Oberösterreich. „Windkraft wegen Umweltbedenken abzulehnen und tödlichen Atommüll zu vergraben - schräger geht es nicht“, meint er.

Radioaktiver Abfall bleibt für Millionen von Jahren brandgefährlich. (Foto: Scanrail/Adobe Stock)
Radioaktiver Abfall bleibt für Millionen von Jahren brandgefährlich. (Foto: Scanrail/Adobe Stock)

„Ein Atommüllendlager in Grenznähe zu Oberösterreich ist und bleibt untragbar. Denn für Atommüll, der eine Million Jahre strahlt, kann es keine sichere Entsorgung geben.  Wir Grüne lehnen Temelin ab und lehnen auch ein Endlager in Oberösterreichs Nähe kategorisch ab. Das ist auch Common sense im ganz Land. Wir werden alle politischen und rechtlichen Mittel nutzen, damit eine solche Gefahr an unserer Grenze nicht realisiert wird“, kommentiert der Grüne Landessprecher Landesrat Stefan Kaineder die Probebohrungen bei Temelin für ein Atommüll-Endlager.

Sorgen wegen Temelin

 „Besonders die Leute in der Grenzregion leben in dauernder Sorge wegen dem AKW Temelin. Bei etlichen Telefongesprächen in den vergangenen drei Wochen war dies Thema. Und jetzt will man dort auch noch verstrahlten Müll vergraben. Das ist eine Verantwortungslosigkeit sondergleichen gegenüber den nachfolgenden Generationen“, betont Kaineder, der in diesem Zusammenhang auch auf eine energiepolitische Skurrilität hinweist

„Aus Tschechien kommen Proteste und Einsprüche gegen das Windkraft-Projekt in Sandl wegen angeblicher Umweltbedenken. Aber man verbuddelt Millionen Jahre strahlenden Atommüll. Also schräger geht nicht. Das muss und kann man nicht verstehen“, betont Kaineder.


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