Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

DUNKELSTEINERWALD. Das Land hat überraschend entschieden, dass es im Jahr 2023 keine Landesausstellung in Niederösterreich geben wird. Damit ist die Bewerbung der Region Dunkelsteinerwald hinfällig geworden. Nichtsdestotrotz wollen die beteiligten Gemeinden weiter zusammenwachsen.

Ortschefin und Steuerungsgruppen-Sprecherin Gudrun Berger aus Furth Foto: Brandt
Ortschefin und Steuerungsgruppen-Sprecherin Gudrun Berger aus Furth Foto: Brandt

Vor ganz neuen Herausforderungen stehen seit wenigen Tagen die 14 Gemeinden aus dem Dunkelsteinerwald, die sich zusammen mit Stift Göttweig um die Landesausstellung 2023 bewerben wollten. Denn völlig überraschend hat das Land entschieden, in diesem Jahr nun doch keine derartige Veranstaltung ausrichten zu wollen. Hintergrund ist zum einen die Verschiebung der für 2021 geplanten Landesausstellung im Weinviertel auf das Jahr 2022. Außerdem wolle man mit Blick auf die Bewerbung von St. Pölten als Kulturhauptstadt Europas 2024 eine Ballung von Großveranstaltungen in den Jahren 2023 bis 2025 vermeiden.

Begeisterung weiterhin groß

Seit Sommer 2017 liefen im Dunkelsteinerwald Vorbereitungen für die Bewerbung, zuletzt wurde verstärkt die Bevölkerung eingebunden. Dementsprechend groß war die Enttäuschung unter den Verantwortlichen. Mittlerweile hat man sich laut Steuerungsgruppen-Sprecherin Gudrun Berger „wieder erfangen“. Die Further ÖVP-Bürgermeisterin ist überzeugt: „Die Begeisterung, etwas gemeinsam zu tun, ist groß“. Momentan liefen Gespräche, wie die Zusammenarbeit der Gemeinden künftig aussehen könnte. Sicher sei bislang nur, dass man sich weiterhin dem Thema „Musik“ widmen möchte.

Keine Bewerbung für 2026

Ab 2026 sollen die Landesausstellungen wieder wie gewohnt im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. „Wir werden uns für 2026 nicht bewerben“, verrät Berger schon heute. Der Zeitraum sei einfach zu lang, um die Euphorie für das Projekt in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Vielleicht gelinge es stattdessen schon vorher etwas zu bewegen. Fest steht bislang für sie eines: „Wenn wir etwas machen, dann nur zusammen mit der Bevölkerung“.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

WeinKlang 2023: Dämmerschoppen im Weinberg

WeinKlang 2023: Dämmerschoppen im Weinberg

FURTBERG. Am Samstag, 26. August, geht der „Dämmerschoppen im Weinberg“ bereits in die dritte Runde. Vielfältiger Genuss ist dabei garantiert: ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Emotionales Zeitzeugengespräch in der Landesberufsschule Langenlois

Emotionales Zeitzeugengespräch in der Landesberufsschule Langenlois

Langenlois. Es gehört seit vielen Jahren zur Tradition der Landesberufsschule Langenlois, drei- bis viermal im Jahr ein Zeitzeugengespräch ...

Tips - total regionalFranz Michael Zagler
Generalprobe zur 50er-Feier des ersten Hochhauses gelungen

Generalprobe zur 50er-Feier des ersten Hochhauses gelungen

MAUTHAUSEN. Der 50. Geburtstag des ersten Perger Hochhauses steht bevor. Die „Generalprobe“ für die Jubiläumsfeier, ein gemeinsames Grillfest, ...

Tips - total regionalAnna Stadler
Neue Landjugend-Gruppe in Dürnstein

Neue Landjugend-Gruppe in Dürnstein

DÜRNSTEIN. Die Landjugend Niederösterreich freut sich über die Gründung einer weiteren Ortsgruppe im Bezirk Krems. Am 20. ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Stadt Krems ehrt Polizeibeamte

Stadt Krems ehrt Polizeibeamte

KREMS. Herbert Prandtner verabschiedet sich als Kommandant der Polizeiinspektion Krems. Norbert König zeichnete sich bei der Aufklärung ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
„Es wäre schade um das Ganze“: Ernst Kalt kämpft um Schillerstraße

„Es wäre schade um das Ganze“: Ernst Kalt kämpft um Schillerstraße

KREMS. Lokalhistoriker Ernst Kalt widmete seinen jüngsten VHS-Vortrag der Kremser Schillerstraße. Dabei führte er seine Zuhörer ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Weitere Beiträge